"Für mich ist sie nicht meine Mutter": Im Dschungel kommen Simone Ballack plötzlich die Tränen

München/Australien - Im Dschungelcamp war es bisher ruhig um Teilnehmerin Simone Ballack (49) – bis jetzt! Gegenüber Mitcamperin Mirja du Mont (50) öffnet die 49-Jährige ihr Herz und enthüllt ein privates Familien-Drama.

Im Dschungelcamp wird Simone Ballack (49) plötzlich emotional.  © RTL

Am 5. August 2021 starb Sohn Emilio Ballack mit nur 18 Jahren. Bei "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" erzählt Simone über die schreckliche Todesnacht und kommt dabei auch auf ihre eigenen Eltern zu sprechen.

Denn zwischen Tochter und Familie herrscht Funkstille. "Kein Kontakt", lautet Simone Ballacks klare Ansage am Lagerfeuer im Dschungelcamp. "Mit meiner Mutter seit 14 Jahren und meinen Vater habe ich auch seit der Beerdigung (Anm. ihres Sohnes Emilio) nicht mehr gesehen. Ich habe mich daran gewöhnt."

Ihre eigene Mutter habe sie rausgeschmissen, "weil die nicht alle Latten am Zaun hat. Ich will auch gar keinen Kontakt mit ihr. Für mich ist das auch nicht meine Mutter, sondern irgendeine Person, die ich nicht kenne."

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Am Dschungeltelefon wird Simone dann plötzlich emotional und kann sich nur schwer die Tränen zurückhalten: "Manche Dinge wiederholen sich halt. Ich bin ja auch ein Scheidungskind. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich sieben war und davor kann ich mich eigentlich nur an Krieg erinnern."

Auch die 49-Jährige ließ sich von Fußballer Michael Ballack (49) scheiden. Ihre beiden Söhne zeigten sich gerade erst fröhlich im Urlaub mit Papa und seiner neuen Freundin.

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Simone Ballack über Todesnacht ihres Sohnes: "Ich glaube an Engel"

In Mirja du Mont (50) hat Simone eine echte Freundin gefunden.  © RTL

Mit ihren Kindern habe die Unternehmerin aber eine sehr enge Bindung – und das sogar über den Tod hinaus, wie sie Freundin Mirja erzählt. "In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt. Ich wusste es. Ich war in Deutschland, er in Portugal. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und habe im Haus ganz laute Geräusche gehört. Ein lautes Klopfen und Hämmern, was ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Das ging ganz lange bis zu dem Zeitpunkt, als mein Telefon klingelte und ich die Nachricht bekommen habe, dass Emilio verstorben ist."

Sofort wusste sie, die Geräusche waren "eine Energie, die noch nie da war. Ich glaube ja an Engel und auch an Energien. Da ziehe ich mir meine Kraft raus. Das hilft mir". Ihre beiden Jungs Jordi und Louis waren ihr großer Halt. "Und der dritte passt von oben auf. Es ist gut zu wissen, dass das alles nicht so endlich ist."

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