Göttingen/Köln - Bei "Deutschland sucht den Superstar" beeindruckte Kadischa Weiß (21) mit ihrer kraftvollen Stimme, ehe sie am Samstagabend im Halbfinale die Segel streichen musste. Privat läuft es bei der 21-Jährigen allerdings nicht ganz so rosig, Weiß sucht inzwischen schon seit mehr als zwei Jahren einen Job. Nun erhebt sie schwere Vorwürfe.
Vor zwei Jahren betrat die Göttingerin erstmals die große Bühne, allerdings nicht bei "DSDS", sondern bei "The Voice of Germany". Damals schaffte sie es ebenfalls in das kleine Finale, bevor sie ausschied.
Im Anschluss daran war sie zwar in mehreren Jobs im Einzelhandel tätig, wirklich glücklich wurde sie bei diesen allerdings nie. Sie habe sich "nicht so wohlgefühlt, weil ich gemerkt habe, dass ich ausgegrenzt werde, obwohl ich meine Arbeit richtig gemacht habe", sagt sie gegenüber der "BILD".
Nach und nach habe sich dann demnach so viel Frust angesammelt, dass sie hinschmiss und kündigte. Und im Anschluss schaffte sie es trotz mehreren Bewerbungen einfach nicht, auf dem Arbeitsmarkt entsprechend Fuß zu fassen.
Doch warum tut sich die 21-Jährige so schwer?
Weiß selbst hat eine Ahnung: "In der Jobsuche kommt meistens Ablehnung, sobald das Vorstellungsgespräch kommt. Vielleicht aufgrund meines Aussehens oder meines Körperbaus", vermutet die Sängerin.
"DSDS"-Kandidatin Kadischa Weiß will als Sängerin Fuß fassen
Inzwischen sei sie sich aber ohnehin sicher, dass sie ihre Brötchen zukünftig gar nicht mit einem herkömmlichen Job verdienen möchte. "Ich merke einfach, dass meine Stärken komplett in der Musik liegen. Deswegen ist es für mich mein Traum, mein Talent zum Beruf zu machen", betont sie.
Aus diesem Grund wollte sie bei "DSDS" auch vollen Einsatz zeugen und ihr Bestes geben, um die Jury und die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause von ihrer Stimme zu überzeugen - ganz so wie ihr großes Vorbild, US-Superstar Lizzo (38).
Dass sie das Zeug dazu hat, eine Gesangskarriere hinzulegen, hat die 21-Jährige in der aktuellen Staffel der Castingshow gleich zu Beginn gezeigt.
Denn: Weiß war die erste Kandidatin, die von der Jury um Poptitan Dieter Bohlen (72) das "Direct to Recall-Ticket" erhalten hat.