Vogel außer Rand und Band: Attacke auf Zoo-Pflegerin!

Leipzig - Als Tierpfleger(in) lebt man gefährlich: Auf der Tapiranlage im Leipziger Zoo hat eine ganz bestimmte Vogelart Eier gelegt. Und die verteidigen die gefiederten Tiere bis aufs Blut - komme, was da wolle.

So plustert sich ein Maskenkiebitz auf, wenn er seinen Nachwuchs verteidigen will. (Symbolfoto)  © 123RF/loflo

Es sind die Maskenkiebitze, die keinen Spaß verstehen, wenn es um ihren Nachwuchs geht. Zumal ein Junges zum Zeitpunkt der "Elefant, Tiger & Co."-Dreharbeiten auch schon aus seinem Ei geschlüpft ist.

Vor allem Pflegerin Lisa Weseloh haben die Vögel auf dem Kieker, dabei will sie doch nur die Tapire füttern. Mitten auf deren Anlage haben die Kiebitze ihre Eier gelegt.

"Ich kam hier rauf, ich war noch nie auf der Anlage und ich wurde absolut angegriffen", erzählt Lisa in der MDR-Sendung.

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Wieder verteilt sie nur schnell das Futter, als plötzlich einer der Vögel pfeilschnell auf sie zuschießt. Einen Zusammenstoß kann die Tierpflegerin gerade noch verhindern, indem sie sich wegduckt. Doch das Tier streift sogar noch ihren Rücken.

Kaum richtet sich Lisa wieder auf, folgt die nächste Attacke. "Meine Herren, ist ja gut! Haben wir es jetzt?", lacht die junge Frau. "Das Leid eines Tierpflegers."

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Die Küken flitzen schon über die Anlage.  © Facebook/Zoo Leipzig

Auch Tapire sind im Leipziger Zoo nicht vor den Maskenkiebitzen sicher

Wenn Blicke töten könnten: Kommt eines der Tapire den Küken zu nahe, gehen die Eltern zum Angriff über.  © Facebook/Zoo Leipzig

Ihr Kollege und Bereichsleiter Michael Ernst kann über die Situation nur lachen. Er und sein Kollege Timo "gehören für die zum Inventar. Die wissen offensichtlich, dass wir nichts Schlimmes mit den Eiern machen", erzählt er.

"Wir treten nicht drauf, wir passen auf die Kinder auf. Keine Ahnung, ob die realisiert haben, dass von uns keine Gefahr ausgeht", ergänzt Michael, während sich die Kiebitze dennoch mit ausgebreiteten Flügeln bedrohlich aufbauen.

Der Leipziger Zoo hat schon vor wenigen Tagen bei Facebook vor lautem Gezeter im Gondwanaland gewarnt, das in der Regel ausbricht, wenn die Tapire sich dem Nachwuchs der Maskenkiebitze nähern.

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Nessa und Nuang machen deshalb lieber einen Bogen um das Federvieh, wie man auch in der Sendung sieht. Sonst riskieren sie, dass sie ins Bein gezwickt werden. Vernünftig also.

Die ganze Folge von "Elefant, Tiger & Co." könnt Ihr Euch in der MDR-Mediathek anschauen.

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