Elefanten-Junge wird zum Rüpel im Leipziger Zoo: "Der kriegt nicht, was er will und dann wird rumgebrüllt"

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Leipzig - Die Elefanten-Kinder im Leipziger Zoo werden immer älter und damit teilweise auch rebellischer. Das merken auch die Tierpfleger in der neuen Folge "Elefant, Tiger & Co."

Elefantenherden haben eine feste Rangordnung.
Elefantenherden haben eine feste Rangordnung.  © Facebook/Zoo Leipzig

Im Elefantenhaus herrscht eine feste Struktur und auch innerhalb der Herde gib es eine klare Hierarchie. Um medizinische Checks zu vereinfachen, haben die Tierpfleger den Dickhäutern beigebracht, sich zu gruppieren, wenn sie von der Außen- auf die Innenanlage wechseln.

Da Elefanten-Dame Kewa die Leitkuh ist, durften sie und ihr Baby Zaya zuerst auf die Waage. Danach kamen Thuza und ihre Tochter Bao Ngoc an die Reihe.

Die verspielte Bao ließ sich auch besonders viel Zeit und sorgte für etwas Stau. Das missfiel vor allem dem dreieinhalb Jahre alten Akito. Lautstark trompetete er seinen Tierpfleger an.

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"Akito kriegt nicht das, was er will und damit wird rumgebrüllt", erklärte Denny Geyer in der neuen Folge "Elefant, Tiger & Co".

Der Jungbulle wird immer erwachsener und schon bald muss er vermutlich von der Gruppe getrennt werden und entweder zu den anderen Bullen ziehen oder den Zoo ganz verlassen.

Momentan bringt er mit 1230 Kilogramm am wenigstens auf die Waage, aber von seiner Körpergröße her hat er seine Tierpflegerinnen schon überholt. "Es ist wirklich toll wie schnell die in kurzer Zeit wachsen", schwärmte Konstanze Beddies.

Neuer Gesundheitscheck soll Klarheit bringen

Im Leipziger Zoo gibt es aktuell drei Elefanten-Kinder: Zaya, Bao Ngoc und Akito.
Im Leipziger Zoo gibt es aktuell drei Elefanten-Kinder: Zaya, Bao Ngoc und Akito.  © Hendrik Schmidt/dpa

Seit dem 1. Januar haben die Elefantenpfleger sich ein neues System zur medizinischen Kontrolle überlegt. An den festen Gitterstäben im Gehege wird jeden Monat markiert, wie groß die Tiere geworden sind. Außerdem werden Fotos gemacht, um sich die Körper genauer anzuschauen.Das wird Body Scoring genannt.

"Das ist eine zweite Form vom Gesundheitscheck, nachdem wir mit Blut und Gewicht angefangen haben", so Denny Geyer.

Man erhofft sich so, dass man Veränderungen an den Körpern und der Gewichtsverteilung der Vierbeiner und so auch genauer eventuelle gesundheitliche Probleme erkennen kann.

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Die drei Elefanten-Kinder sind alle ungefähr 1,70 Meter groß. Sie werden noch weiter wachsen, aber die Tierpfleger machen sich deswegen keine Sorgen. "Besonders im geschützten Kontakt muss ich keine große körperliche Kraft haben, sondern ich muss das Vertrauen zum Tier haben und das Tier zu mir", erklärte Konstanze Beddies.

Und auch wenn Akito manchmal etwas aufmüpfig ist, ist das Verhältnis zu den Pflegern gut, wie Geyer erklärte: "Er ist ein guter Trainingselefant und macht richtig gut mit".

Die ganze Folge "Elefant, Tiger & Co." mit dem Titel "Die Messlatte liegt hoch" könnt Ihr in der ARD Mediathek streamen.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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