Neue Anlage im Zoo Leipzig ist nach zwei Wochen schon wieder kaputt

Leipzig - Knapp zwei Wochen hatte die neue Anlage der asiatischen und südamerikanischen Vogelwelten im Zoo Leipzig zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von "Elefant, Tiger & Co." geöffnet, als die Handwerker zum ersten Mal wieder anrücken mussten.

Blaukehlaras leben in der freien Natur in Bolivien. Sie gelten als vom Aussterben bedrohte Tierart.  © Zoo Leipzig

Mehr als 100 Vögel leben auf der neuen Anlage. Dazu zählen auch einige Blaukehlaras und Grünflügelaras und die Vögel sind wirklich frech.

Innerhalb kürzester Zeit haben sie es geschafft, ihre Tierpfleger verzweifeln zu lassen. "Wir hatten schon diverse kleinere Katastrophen. Unter anderem da oben sind Schrauben mit Muttern verbaut und die Aras haben uns die Schrauben aufgedreht", erzählte Tierpflegerin Janet Pambor in der neuen Folge der TV-Serie.

Das ist ausgerechnet Besuchern aufgefallen. Das Besondere an der neuen Anlage ist es nämlich, dass man dort hineingehen, den Tieren ganz nah kommen und sie eben auch aus nächster Nähe beobachten kann.

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Damit nichts Schlimmeres passiert, mussten alle Schrauben von Handwerkern wieder festgezogen werden. Die Aras hatten auch einige Löcher in die Gitter gemacht, die abgedichtet werden mussten.

"Wir dürfen ja nicht alle verdächtigen. Das sind die nur die Blaukehlaras", stellte Janet Pambor klar und verteidigte damit die etlichen anderen Vögel, die in der Voliere leben.

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Die begehbaren Vogelwelten bestehen aus den Bereichen "Loriversum" und "Amazonien" und wurden im April eröffnet.  © Zoo Leipzig

Das Gehege ist gerade erst repariert, da knabbern die Aras schon wieder dran herum

In "Amazonien" leben unter anderem Blaukelaras und Grünflügelaras.  © Zoo Leipzig

Aras sind dafür bekannt, dass sie sehr intelligent und geschickt sind. Die Tierpfleger hatten vorab erwartet, dass die Vögel die Pflanzen anknabbern würden, damit, dass sie das Gehege auseinander nehmen, jedoch nicht.

Und dann erwischte Pambor die Tiere auch auf frischer Tat. Dieses Mal machten sich die Grünflügelaras an den Gittern zu schaffen. "Ich habe vorhin noch erzählt, dass die Roten ganz entspannt sind, aber der Ara zeigt es mir anders", sagte sie ironisch.

Trotzdem ist die erfahrene Tierpflegerin sehr glücklich mit der Anlage. "Es ist einfach nur zu schön", stellte sie freudestrahlend fest.

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Auch die Vögel scheinen sich wohl zu fühlen und ein Blaukehlara traute sich auch ganz nah an einen Pfleger heran. Das ist aber eigentlich überhaupt nicht gut.

Die Vögel sollen sich nicht daran gewöhnen, Menschen auf dem Boden so nahezukommen. "Die können ja im Zweifel auch mal einen Tritt abbekommen und das wollen wir nicht", erklärte Janet Pambor.

Die neue Folge "Elefant, Tiger & Co" mit dem Titel "Ein besonderer Kauz" könnt Ihr in der ARD Mediathek streamen.

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