Berlin - Bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" steht für John und Laura eine Zerreißprobe an: Um Ex-Profikillerin Zoe endgültig zu stoppen, inszeniert das Paar eine Trennung. Dieser taktische Schritt belastet den Gastronom schwer.
In den kommenden Folgen müssen die beiden nicht nur ihr Umfeld täuschen, sondern auch mit den eigenen Gefühlen kämpfen.
"Für John und Laura geht es in diesem Moment nicht um Drama, sondern um Gerechtigkeit", erzählt "John Bachmann"-Darsteller Felix von Jascheroff (43) "RTL". Der "Mauerwerk"-Besitzer sei "alles andere als begeistert von der Idee".
Er wisse genau, "wie weh selbst eine gespielte Trennung tun kann, wenn man Gefühle nicht einfach abschalten kann". Am Ende überwiegt jedoch sein Beschützerinstinkt: "Wenn das der Preis ist, um Zoe hinter Gitter zu bringen und Laura und Clara langfristig in Sicherheit zu wissen, dann schluckt er den Schmerz herunter."
Die inszenierte Trennung sei für seine Figur ein Opfer: "Wenn seine Familie am Ende frei von dieser Bedrohung ist, war es das wert." John habe gewusst, dass die Strategie riskant ist, aber die emotionale Belastung unterschätzt:
"Jeden Tag so zu tun, als wäre dir der wichtigste Mensch egal, frisst dich von innen auf. Und genau in diesen Momenten passieren Fehler – die alles auffliegen lassen können."
GZSZ: Haben John und Laura noch eine Zukunft?
John müsse "nach außen hart bleiben, darf Laura nicht zu nah kommen, keine Schwäche zeigen". Dieser innere Widerspruch sei "brutal".
Trotz aller Verletzungen sieht er für das Serienpaar eine Perspektive. "Ja – aber sie werden nicht mehr dieselben sein", sagt er. Eine solche "gemeinsame Geheimmission" könne zwei Menschen "extrem zusammenschweißen".
Danach müssten sie jedoch "ehrlich über alles reden: über den Schmerz, die Zweifel und die Momente, in denen sich die Trennung vielleicht zu echt angefühlt hat. Wenn sie das schaffen, kann ihre Beziehung sogar stärker werden als zuvor."
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