Berlin - Im Web-Format "GZSZ meets Reality" treffen zwei Schauspielerinnen von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" in einem emotionalen Talk auf einen Reality-TV-Star.
Gastgeberin Tanja Bülter (54) hat die GZSZ-Stars Eva Mona Rodekirchen (49) und Nina Ensmann mit Melody Haase (32) zu einer Gesprächsrunde zusammengebracht, in der zwei Welten aufeinanderprallen.
Gleich zu Beginn des Gesprächs outet sich Rodekirchen als Neuling in Sachen Reality-TV. Und besonders eine Frage brennt der 49-Jährigen auf den Lippen: "Was ich wirklich krass finde ist, wie schlimm die Leute miteinander umgehen. Ist das gewollt, ist das gescriptet?", fragt sie neugierig.
"Nee, es ist clever gecastet, die wissen natürlich genau, wer wir sind und welchen Knopf man bei dem einen oder anderen drücken muss oder welche Frage man dann stellen kann, damit eben genau das dabei herauskommt", stellt Haase klar.
"Wenn man nach so einem Format dann nach Hause geht und so diese Welt hinter sich lässt [...], wie verändert einen das selbst im Privaten?", hakt Ensmann ein.
Daraufhin zieht Melody einen interessanten Vergleich heran: "Ich stelle mir das immer ein bisschen so vor, wie mal kurzzeitig im Knast gewesen zu sein", erklärt sie.
GZSZ meets Reality mit Eva Mona Rodekirchen, Nina Ensmann und Melody Haase
Melody Haase hat "Mental Breakdown" nach Reality-Formaten: "Muss dann mal weinen"
Im Anschluss an ein Format habe sie in der Regel einiges "zu verdauen", gibt die 32-Jährige preis, denn man gebe einfach die ganze Kontrolle über sein Leben ab.
Ihre Mutter habe sie darauf aufmerksam gemacht, "dass ich so einen kleinen Mental Breakdown dann schon immer habe. Ich muss dann mal weinen und auch ein paar Tage einfach für mich selbst bleiben." Daher lebe sie auch allein, "weil sich die menschlichen Abgründe schon oft auftun und wir sind ja irgendwie alle auch extreme Persönlichkeiten", lässt sie die Soap-Darstellerinnen wissen.
Daran zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen diesen TV-Welten: Während Ensmann und Rodekirchen in ihrem Beruf durch Drehbuch und klare Abläufe eine strikte Trennung von Rolle und Privatperson genießen, muss Haase ohne Schutz und unter permanenter Beobachtung bei maximaler persönlicher Offenheit agieren.
"Das, was man mitbringt, ist natürlich der Körper, die Stimme, das sind ja schonmal 50 Prozent von dem, was man spielt, würde ich jetzt behaupten", meint Eva Mona Rodekirchen. Das stecke natürlich in ihrer Figur Maren Seefeld drin, "alles andere eher nicht, also ich glaube, da bin ich schon sehr anders", betont die Wahlberlinerin.
Das ganze Video kannst Du Dir weiter oben oder bei YouTube anschauen. Wie es für Jessica und Maren bei GZSZ weitergeht, erfährst Du montags bis freitags ab 19.40 Uhr bei RTL und jeweils eine Woche vorab auf RTL+.