Köln/Thailand - Wenn er kommt, zieht auch das ganz große Theater mit ein! Frédéric Prinz von Anhalt (82) erzählt, weshalb er so schnell bei "Kampf der RealityAllstars" aufgegeben hat, wie schweinisch sich Mitstreiter verhalten haben und wie überraschend die Anfrage für ihn kam.
2021 war der Witwer von Filmstar Zsa Zsa Gabor (†99) bereits in der zweiten Staffel dabei und hatte sich danach mit RTLZWEI einen Rechtsstreit geliefert, wie er TAG24 am Rande der Staffel-Premiere berichtet. "Wir haben den größten Streit gehabt. Die haben mit den Anwälten geschossen, ich habe mit den Anwälten geschossen." Das Verfahren sei letztlich eingestellt worden.
Nun also das Angebot für die Allstars-Staffel, die seit 8. April immer mittwochs und sonntags bei RTLZWEI ausgestrahlt wird. "Okay, ihr seid verrückt, ich bin verrückt, also mache ich es", dachte sich der 82-Jährige.
Seine Zusage gab er unter einer (teuren) Voraussetzung. "'Ihr finanziert mir das ganze Weihnachten in St. Moritz und Silvester in Berlin.' Das haben die gemacht."
Bereits frühzeitig packte der adoptierte Prinz diesmal aber seine Siebensachen. Unter anderem wegen "großen Schweinereien", die die anderen Kandidaten fabriziert hätten.
Als er am Pool saß, sei ein Teil des Casts dort "am Saufen und Schreien" gewesen. "Und plötzlich, bumm, springen die alle in den Pool rein mit ihren dreckigen Schuhen. Und da wird der eine oder andere sagen, jetzt bist du eh im Wasser, dann pisst der da noch rein."
Kampf der RealityAllstars 2026: "Ich gehe auf die Toilette, wenn ich will!"
Das Fass zum Überlaufen brachte aber die WC-Situation. Es habe die Regelung existiert, dass man vor 20 Uhr nur in Begleitung und danach gar nicht mehr aufs Klo darf. Darüber kann Frédéric nur lachen: "Ich hab gesagt: 'Ihr könnt mich mal, ich gehe auf die Toilette, wenn ich will!'"
Eines späten Abends begibt sich der Gabor-Witwer also unerlaubt aufs stille Örtchen. "Da mache ich die Tür auf, sitzt da ein Mädel drauf. Statt die Tür zuzumachen, lässt sie die Tür auf und redet mit mir. Das geht überhaupt nicht, das ist unter der Gürtellinie, das ist unter der Würde. So was mache ich nicht. Mit vier Präsidenten habe ich im Weißen Haus gespeist, alle Großen der Welt getroffen, 44 Jahre Hollywood, das brauche ich nicht", echauffiert sich der 82-Jährige.
Und dann war in der ersten Folge noch die Sache mit dem zu mickrigen Safe, den der Adoptivprinz sich selbst in den Vertrag schrieb. Nach seinem Europa-Besuch über den Jahreswechsel war aus Sicht des in Los Angeles lebenden Prinzen klar, dass er seinen ganzen Schmuck dabeihat.
"Und den lasse ich ja nicht im Koffer, den muss ich irgendwohin tun!" Die Alternative, seine Wertsachen abseits der Sala bei der Produktion zu platzieren, war für den in Rheinland-Pfalz als Hans-Robert Lichtenberg geborenen Frédéric keine gute. "Das geht überhaupt gar nicht. Der Schmuck ist immer da, wo ich schlafe!"