Klartext zu Let's Dance: Profi stellt Jury-Bewertungen infrage, Kritik an Topfavorit Mattli
Köln/Ingolstadt - Auch wenn er selbst nicht mehr dabei ist, verfolgt Christian Polanc (47) das "Let's Dance"-Geschehen noch immer ganz genau. Mit einigen Jury-Urteilen ist der Profitänzer jetzt allerdings weniger einverstanden. Auch ein Mitfavorit erntet Kritik.
In der sechsten Entscheidungsshow, die vor allem durch den Blut-Auftritt von Ross Anthony (51) geprägt war, landete Anna-Carina Woitschack (33) ganz vorn. Die Sängerin räumte sowohl im Einzel- als auch im Gruppentanz die volle Punktzahl ab.
Auch Polanc gefiel der Auftritt, allerdings nicht so, wie ihn die Jury rund um Chef-Nörgler Joachim Llambi bewertete. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) stellte er klar: "Es hat mich nicht so gepackt und geflasht, dass ich zehn Punkte gegeben hätte."
Zwar habe die ehemalige "DSDS"-Kandidatin den Tango "wirklich ganz toll gemacht", denn "das war eine echt schwere Choreo", dennoch fehlte dem zweifachen "Let's Dance"-Champion "das letzte Quäntchen Geschmeidigkeit" für eine Top-Wertung.
Ein ähnliches Gefühl ereilte Polanc auch bei Jan Kittmann (43). Der Profi empfand die Choreo des "GZSZ"-Schauspielers als etwas überladen. "Dadurch wirkte Jan stellenweise holzig und hatte weniger freie Momente zur Entfaltung", so sein Urteil.
"Bisschen ulkig": Profitänzer Christian Polanc kritisiert Mitfavorit Joel Mattli
Dem Internet spricht Polanc damit aus der Seele, denn auch dort wurde die 27-Punkte-Bewertung des Juroren-Trios durchaus kritisch gesehen. Der Vorwurf: Die Asynchronität von Jan und seiner Tanzpartnerin Kathrin Menzinger (37) sei bewusst ignoriert worden.
Natürlich hat der Leiter einer Tanzschule auch zu Mitfavorit Joel Mattli (31) eine Meinung. Der Cha-Cha-Cha des "Ninja Warrior"-Stars habe ihm grundsätzlich gut gefallen, dennoch sieht er die Leistung deutlich strenger als die RTL-Fachjury.
Llambi, im Rahmen der Show für seine unnachgiebige Strenge bekannt, gab dem Schweizer die volle Punktzahl. 28 Punkte waren es insgesamt. Doch Polanc meint: "Es gab starke Momente, aber auch ein paar schwache Passagen."
Und weiter: "In den Soloteilen wirkte er manchmal ein bisschen ulkig." Die Passagen mit Menzinger gefielen ihm besser. Er hätte daher 8,5 Punkte vergeben - wohl wissend, dass es diese Möglichkeit beim Kölner Sender nicht gibt.
Die nächste Liveshow ist am kommenden Freitagabend (24. April), ab 20.15 Uhr, bei RTL zu sehen. Parallel ist die Ausgabe auch auf RTL+ verfügbar.
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Felix Hörhager/dpa

