Köln - Mit Gustav Schäfer (37) ist in diesem Jahr erstmals ein "Tokio Hotel"-Mitglied bei "Let's Dance" dabei. Könnten ihm Bill und Tom Kaulitz (beide 36) bald folgen? Wenn es nach Chef-Juror Joachim Llambi (61) geht, wohl eher nicht!
Im Gespräch mit "Der Westen" am Rande der "Aachener Medianight" erklärte der schonungslose Wertungsrichter, dass er es sehr begrüßt, den Drummer ab sofort im Rahmen der RTL-Show tanzen zu sehen.
Auf dessen berühmt-berüchtigte Band-Kollegen angesprochen, zeigte sich der 61-Jährige im Hinblick auf eine mögliche Teilnahme in der Zukunft weitaus weniger begeistert. "Ich finde es gut, dass Gustav dabei ist, die anderen zwei Nasen brauche ich da nicht", stellte er unmissverständlich klar.
Einmal in Lästerlaune legte der gebürtige Duisburger mit spanischen Wurzeln kurz darauf noch deutlicher nach: "Was soll ich mit denen?", polterte Llambi weiter. "Die machen ihre eigene Show. Wir haben eine Show, in der man etwas abliefern muss." Rumms!
Was er tänzerisch von Gustav erwartet, dazu hielt sich der bei allen Promi-Teilnehmern gefürchtete Jury-Boss bedeckt. "Ich finde Gustav cool. Ob er was kann? Keine Ahnung. Wenn er nichts kann, ist das doch auch lustig", merkte er scherzhaft an.
"Tokio Hotel"-Gustav verlässt für "Let's Dance" seine Komfortzone
Auch zu den restlichen Kandidaten äußerte sich Llambi zurückhaltend. Diplomatisch erklärte er im Interview: "Wir warten ab, was passiert." Der Auftakt am Freitagabend zeigte allerdings schon, wie viel Potenzial im diesjährigen Cast steckt.
Für Gustav ist das Mitwirken bei "Let's Dance" eine große Herausforderung. Der Schlagzeuger muss die Komfortzone hinter seinem Instrument verlassen und sich vor einem Millionenpublikum auf einer völlig anderen Ebene beweisen, dem Tanzparkett.
Gegenüber RTL erklärte er dazu: "Ich habe 20 Jahre lang bewiesen, dass ich perfekt im Takt bleiben kann – jetzt will ich herausfinden, ob das auch gilt, wenn meine Füße plötzlich wichtiger sind als meine Hände."
Seine Premiere im Rahmen der Kennenlernshow verlief schon einmal ganz passabel. Das Direktticket für die nächste Runde sicherte sich allerdings ein anderer: "Ninja Warrior" Joel Mattli. Der Schweizer kann am kommenden Freitag nicht vom Publikum rausgewählt werden.