Allen Umständen zum Trotz: Dafür bewundert Wolfgang Lippert sein Publikum
Hamburg - Was für Schleswig-Holstein die "Karl-May-Spiele" sind, sind in Mecklenburg-Vorpommern die "Störtebeker Festspiele". Entertainer Wolfgang Lippert (74) war bei der "NDR Talk Show" zu Gast und verriet, was für kuriose Situationen er schon live erlebt hat.
Bei einer Show wie den "Störtebeker Festspielen" unter freiem Himmel spielt das Wetter auch im Sommer nicht immer mit. Das bekommen sowohl Zuschauer als auch Darsteller zu spüren - oft störe das jedoch gar nicht, so Lippert.
Gerade die Schauspieler würden sich trotzdem oft darüber wundern, dass das Publikum im Regen einfach sitzen bleibt. "Das ist so gegenseitige Anerkennung. Wir erkennen an, dass die Menschen sitzen bleiben und im Regen hocken, und sie bewundern, dass wir einfach weitermachen", sagte der Entertainer.
Solche Wetterabhängigkeiten stellen die Darsteller jedoch auch immer wieder vor besondere Herausforderungen: "Mir hat es schon wirklich in den Mund geregnet beim Singen, so doll hat es manchmal geschüttet", gab der Darsteller preis.
Doch das spiele überhaupt keine Rolle, umso intensiver sei das Erlebnis, so der 74-Jährige.
"Störtebeker Festspiele": Entertainer Lippert hat einen besonderen Wunsch
Auch Stargeiger David Garrett (45) kenne solche Situationen und warf ein: "Ich glaube manchmal verbindet so was mit dem Publikum um so mehr, weil man dann so zusammen in der Situation gefangen ist, aber auch eine tolle Zeit verbringt."
Lippert spielt bei den "Störtebeker Festspielen" den Balladensänger, der jedes Jahr das Lied "Albatros" von Karat performt, denn das Stück hat schon Kult-Status erlangt.
Einen Wunsch äußerte Lippert plötzlich, was das Lied angeht: "Der Titel ist wirklich ein richtiges Werk und ich würde mir wünschen, dass du den mal spielst, vielleicht kommt David ja mal zu uns", richtete der Entertainer an den Stargeiger.
Vielleicht stehen die beiden also bald gemeinsam auf der Bühne des Piratenuniversums von Störtebeker.
Das diesjährige Stück "Likedeeler" ist ab dem 20. Juni auf der Naturbühne auf Rügen zu sehen.
Titelfoto: NDR/Uwe Ernst

