Köln - Über zwei Jahre ist es her, dass Günther Jauch (69) bei "Wer wird Millionär?" zuletzt die Millionenfrage stellen durfte. Als es jetzt wieder mal so weit ist, bringt ein unfreiwilliges Ende den Moderator gehörig auf die Palme.
Wer bei der RTL-Quizshow den Maximalgewinn abräumen möchte, muss ins Risiko gehen. Und genau das tut Kandidat Tom Wollnik in der Ausgabe, die am Montagabend (13. April) im linearen TV ausgestrahlt wird.
Mit einer völlig angstfreien Zockermentalität schafft es der erst 28-Jährige bis zur 125.000-Euro-Frage. Für eine halbe Million möchte Jauch von seinem Gegenüber schließlich wissen, welcher Konzern 2024 "der weltweit größte private Arbeitgeber" war?
Obwohl sich Wollnik nicht sicher ist, trifft er eine waghalsige Entscheidung. Statt mit einer sechsstelligen Summe nach Hause zu gehen, lässt er von Jauch ohne langes Überlegen die Antwort "Walmart" einloggen. Liegt der IT-Spezialist falsch, würde er auf 500 Euro zurückfallen.
Selbst Jauch reagiert sprachlos ob der fixen Antwort. Doch das Risiko seines Kandidaten wird belohnt. "Walmart" stimmt. Das Studio-Publikum ist begeistert und auch der Quizmaster kann die erste Millionenfrage nach zweieinhalb Jahren kaum mehr abwarten.
Dann passiert es: Der 69-Jährige möchte gerade zum Sprechen ansetzen, da wird seine Stimme von der Schlusssirene unterbrochen. Und so endet die Folge mal eben mit dem größtmöglichen Cliffhanger. Für Jauch ein absolutes Unding.
Spoileralarm: Millionenfrage bereits auf RTL+ zu sehen
"Das könnt ihr nicht machen", beschwert sich der Moderator bei RTL und spricht von "seelischer Grausamkeit".
Die Zuschauer müssen sich noch eine weitere Woche gedulden, um zu erfahren, mit welchem Betrag der Kandidat das Studio verlässt. Und Wollnik? Der muss tatsächlich für eine einzige Frage noch einmal ins Studio kommen.
Die entsprechende Folge läuft linear zwar erst am 20. April, doch auf der Bezahlplattform RTL+ steht sie schon jetzt zum Abruf bereit.
Achtung Spoiler!
Für den Hauptgewinn von einer Million Euro möchte Jauch von dem Softwareentwickler, der mit seiner Mutter als Begleitperson nach Köln gereist ist, gerne wissen: "Von welcher Euromünze befanden sich laut EZB Anfang 2026 die wenigsten Exemplare im Umlauf?"
Zur Auswahl stehen: A) 2 Euro, B) 50 Cent, C) 20 Cent und D) 5 Cent. Jetzt ist selbst Wollnik das Zocken zu heiß. Er steigt aus und nimmt 500.000 Euro mit nach Hause. 50 Cent wäre in diesem Fall die korrekte Lösung gewesen. Schade.