Köln - Ein brutaler Raubüberfall aus Köln beschäftigt bald ein Millionenpublikum. Der Fall wird in der nächsten Ausgabe von "Aktenzeichen XY… Ungelöst" am 18. März vorgestellt.
Die Tat liegt bereits etwas zurück, doch die Ermittler hoffen jetzt auf neue Hinweise aus der Bevölkerung. Im Mittelpunkt steht ein 44-jähriger Kölner, der im Oktober 2023 Opfer eines besonders hinterhältigen Überfalls wurde.
Der Mann hatte kurz zuvor einen Bankkredit über rund 50.000 Euro aufgenommen.
Einen Teil davon investierte er in eine neue Wohnungseinrichtung und eine längere Reise. Den Rest bewahrte er in seiner Wohnung auf.
Am 21. Oktober 2023, kurz vor 22 Uhr, lag der Kölner auf seinem Sofa und schlief, als plötzlich zwei Unbekannte seine Wohnung stürmten.
Die Täter überwältigen den Mann sofort und fesselten ihn. Einer von ihnen trug ein Shirt mit der Aufschrift "Polizei".
Deshalb glaubte das Opfer zunächst, es handle sich um einen echten Polizeieinsatz. Doch schnell wurde klar: Das ist eine Falle.
Brutaler Überfall in Köln: Opfer leidet bis heute an den Folgen
Die beiden Männer durchsuchten die Wohnung und schlugen ihr Opfer brutal zusammen. Innerhalb von rund 30 Minuten schnappen sie sich Bargeld in Höhe von 14.000 Euro sowie eine Armbanduhr im Wert von etwa 3000 Euro.
Danach verschwanden sie. Doch was die Täter offenbar nicht wussten: Eine versteckte Kamera zeichnete den Überfall auf. Die Aufnahmen wurden automatisch in einer Online-Cloud gespeichert und könnten für die Ermittlungen entscheidend sein.
Für den 44-Jährigen endete der Überfall mit schweren Verletzungen. Bei der Attacke wurden ihm Kiefer, Jochbein und Augenhöhle gebrochen. Der Mann musste mehrfach operiert werden.
Doch nicht nur körperlich hinterließ die Tat Spuren. Durch den Angriff leidet das Opfer bis heute an einer posttraumatischen Belastungsstörung und kann seinen Beruf aktuell nicht mehr ausüben.
Mit der Ausstrahlung bei "Aktenzeichen XY… ungelöst" hoffen die Ermittler der Kripo aus Köln nun auf neue Hinweise zu den Tätern. Vielleicht erkennt jemand die Männer oder weiß, wer hinter dem brutalen Überfall steckt.