35 Liter Frittieröl in Brunnen an Prager Straße gekippt: Stadt Dresden ächzt

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Dresden - Das tut der Stadt Dresden richtig weh: Ende Juli wurden in einen der Springbrunnen an der Prager Straße 35 Liter Frittieröl gekippt. Der Schaden von mindestens 8000 Euro ist das eine Problem. Das andere ist, dass der beschlossene Nachtragshaushalt bereits jetzt nicht für den regulären Betrieb der Brunnen ausreicht.

Nicht schön: Im Brunnen an der Prager Straße sind 35 Liter Frittieröl gelandet.
Nicht schön: Im Brunnen an der Prager Straße sind 35 Liter Frittieröl gelandet.  © Stadt Dresden

"In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli haben Unbekannte etliche Liter altes Speiseöl im Brunnenwasser entsorgt. Was nach einem 'dummen Streich' aussieht, hat massive Folgen", schreibt die Stadtverwaltung am Montagabend auf Facebook.

Eine Spezialentsorgung sei nötig. Das verseuchte Wasser dürfe nicht in die Kanalisation gelangen. Der Ölteppich müsse deshalb abgesaugt und als Spezialabfall abtransportiert werden, heißt es in der Mitteilung. Zudem sei ein Technikschaden entstanden.

"Das Öl zieht durch die kompletten Rohre, Pumpen und setzt sich im Granit fest. Eine Fachfirma muss die Anlage aufwendig reinigen. Ob die Technik weiter funktioniert, zeigt sich erst beim Probebetrieb."

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Zuletzt ächzt die Stadt, die wegen der Brunnen und Springbrunnen in Dresden stark in die Kritik geraten ist: Es sei ein finanzieller Rückschlag.

Stadt Dresden präsentiert den Brunnen-Schaden in einem Facebook-Video

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Dieses Öl wurde in den Brunnen gegossen.
Dieses Öl wurde in den Brunnen gegossen.  © Stadt Dresden
Die Stadt hat jetzt den Ärger mit der "Soße".
Die Stadt hat jetzt den Ärger mit der "Soße".  © Stadt Dresden

"Die Schadenssumme von circa 8000 bis 10.000 Euro schmerzt enorm", so das Rathaus. Denn das Geld für den regulären Normalbetrieb der Brunnen reiche ohnehin schon länger nicht mehr aus.

Jeder Euro, der wegen solcher Vandalismus-Aktionen in unvorhergesehene Sonderreinigungen fließe, fehle direkt an anderer Stelle, erklärt die Stadt.

"Zum Beispiel bei dringenden Reparaturen oder den laufenden Betriebskosten anderer Wasserspiele in der Stadt", verdeutlichen die Verantwortlichen.

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Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung bei der Polizei wurde erstattet. Zuletzt bittet die Stadt Zeugen um Hilfe: "Wenn Sie Hinweise zur Tat haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei."

Titelfoto: Bildmontage: Stadt Dresden

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