Kurz vor Klinikstart: Lillys Angst wächst! Jetzt packt der GZSZ-Star aus
Berlin - Bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" durchlebt Lilly aufreibende Wochen: Die Bulimie hat sie wieder fest im Griff. Nun stellte sie sich ihren Dämonen und sucht professionelle Hilfe.
Doch noch bevor sie sich zur stationären Behandlung in eine Klinik begibt, überkommen sie trotz Rückhalt ihrer Familie Zweifel.
Im Interview mit "RTL" äußerte sich "Lilly Seefeld"-Darstellerin Iris Mareike Steen (34) ausgiebig über die emotionale Ausnahmesituation ihrer Rolle.
Es sei ein Schritt, der Mut erfordert und große Ängste mit sich bringt. "Ihr ist sehr bewusst, dass das keine leichte Zeit wird", erklärte der Soap-Star und verwies auf den wichtigen Schritt, den Lilly mache: "Sie weiß, dass sie sich sehr intensiv mit sich selbst auseinandersetzen muss."
Dass Lilly kurz vor der Therapie ins Wanken gerät, sei absolut typisch für Betroffene von Bulimie.
Die Schauspielerin beschrieb den inneren Konflikt wie folgt: "So hat sie die ganze letzte Zeit funktioniert, weil es der einzige Weg war, sicherzustellen, dass niemandem etwas auffällt. Diese Muster zu durchbrechen, ist wahnsinnig schwierig, und natürlich fällt man immer wieder darauf zurück. Die Kontrolle gibt ihr Struktur und Halt und das ist etwas, was sie gerade mehr denn je braucht."
Wie trügerisch das sein kann, machte die Steen deutlich: "Ein gebrochenes Bein oder eine offene Wunde sieht man Menschen direkt an, eine verletzte Seele hingegen kann man leider extrem leicht übersehen." Gerade bei Bulimie wirke nach außen oft alles stabil, während innerlich ein Kampf tobt.
GZSZ: Lilly kämpft seinen Jahren immer wieder mit ihrer Essstörung
Kurz vor dem Klinikstart bekommt Lilly Unterstützung von Nihat, der sie gezielt ablenkt. Für Steen ein wichtiger Moment: Solche Mechanismen könnten helfen, kurzfristig Stabilität zu geben, auch wenn die eigentliche Auseinandersetzung erst noch bevorsteht.
Auch das Thema Rückfall adressierte die Schauspielerin. Viele würden glauben, eine Essstörung sei irgendwann überwunden - doch das stimme so nicht.
Gerade in belastenden Situationen könnten alte Muster wieder auftauchen. Deshalb sei es umso wichtiger, früh Hilfe anzunehmen.
Schon 2013 begann Lillys Kampf mit der Bulimie. Ausgelöst durch psychischen Druck und ihr geringes Selbstwertgefühl rutschte sie damals schleichend in die Essstörung.
Besonders verhängnisvoll war ein Internetforum, in dem sie vermeintliche Unterstützung suchte, dort jedoch an eine "Freundin" geriet, die ihr Verhalten noch verstärkte.
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