Sexueller Missbrauch: Vermisstes Kind gerettet, Internet-Bekannter in U-Haft

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Coburg/Wanzleben-Börde - Ein kleines Mädchen aus Wanzleben-Börde in Sachsen-Anhalt, das seit Montag vermisst wurde, ist von der Polizei gerettet worden. Seine 33 Jahre alte Internet-Bekanntschaft sitzt in Untersuchungshaft.

Ein Mann soll ein minderjähriges Mädchen über soziale Medien in eine Falle gelockt und missbraucht haben. Er wurde inzwischen festgenommen. (Symbolfoto)
Ein Mann soll ein minderjähriges Mädchen über soziale Medien in eine Falle gelockt und missbraucht haben. Er wurde inzwischen festgenommen. (Symbolfoto)  © Carsten Rehder/dpa

In einer gemeinsamen Presseerklärung – die mit "Sexueller Missbrauch von Kind – Tatverdächtiger in Haft" überschrieben war – schildern das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Coburg den Fall.

Sie ist zugleich eine Warnung an die Eltern, ihre Kinder für diese Fälle zu sensibilisieren.

Demnach kam die Elfjährige aus dem Landkreis Börde zu Wochenbeginn nicht von der Schule nach Hause. Die Polizei erstellte eine Vermisstenanzeige.

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"Ohne von der Vermissung zu wissen, fielen die Elfjährige und ihr wesentlich älterer Begleiter einer aufmerksamen 19-jährigen Schülerin im Zug zwischen Bamberg und Coburg auf", heißt es in der Mitteilung.

"Als sie dann am Dienstag in den sozialen Medien die Öffentlichkeitsfahndung entdeckte, verständigte sie sofort die Polizei Coburg." Dank ihrer Unterstützung konnte der Mann identifiziert werden.

Erfolgreiche Fahndung: Kind und Verdächtiger in Wohnung entdeckt

Der Tatverdächtige soll über Social Media Kontakt mit dem Kind aufgenommen und es überredet haben, mit ihm mitzufahren. (Symbolfoto)
Der Tatverdächtige soll über Social Media Kontakt mit dem Kind aufgenommen und es überredet haben, mit ihm mitzufahren. (Symbolfoto)  © 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

Im Rahmen der Untersuchungen entdeckten die Ermittler sowohl das Mädchen als auch den 33 Jahre alten Tatverdächtigen in der Wohnung eines Coburgers.

Die Polizeibeamten nahmen die Elfjährigen an sich, informierten ihre Eltern und brachten sie zur Polizeidienststelle. Laut Angaben von Präsidium und Staatsanwaltschaft seien die genauen Hintergründe der Tat noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei hat sich eingeschaltet und leitet die weiteren Untersuchungen. Soweit bisher rekonstruiert werden konnte, nahm der 33-Jährige über soziale Medien Kontakt zu dem kleinen Mädchen auf. Dabei habe er sie überreden können, mit ihm mitzufahren.

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"Gegen den Mann wird nunmehr wegen verschiedener Delikte ermittelt", heißt es offiziell. Er wurde am Mittwoch einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Dieser entschied, dass der Beschuldigte in Untersuchungshaft müsse. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Titelfoto: 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

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