So steht es um den Rückkauf der Magdeburger Intel-Flächen

Von Christopher Kissmann

Magdeburg - Der Rückkauf der Magdeburger Flächen vom US-Chiphersteller Intel soll innerhalb der nächsten drei Monaten erfolgen.

Die ungenutzte Fläche soll in den nächsten drei Monaten zurückgekauft werden. (Archivbild)
Die ungenutzte Fläche soll in den nächsten drei Monaten zurückgekauft werden. (Archivbild)  © Peter Gercke/dpa

"Ich hoffe auch, dass wir das schaffen", sagte Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter (71, CDU) nach der Kabinettssitzung in Magdeburg.

Der Hightech-Park in Magdeburg umfasst eine Gesamtfläche von etwa 1100 Hektar. Intel besitzt davon ein etwa 400 Hektar großes Gelände. Für den Rückkauf ist ein dreistelliger Millionenbetrag nötig.

Intel hatte seine Fabrikpläne in der Landeshauptstadt vor einigen Monaten endgültig aufgegeben. Das Land möchte die Industriefläche über die Hightech-Park GmbH zurückkaufen.

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Die Stadt hat jedoch ein Vorkaufsrecht. Derzeit laufen Gespräche zwischen den drei Parteien.

Bei der Entwicklung des Hightech-Parks (HTP) setzt die Landesregierung neben Ansiedlungen aus der Mikroelektronikbranche auch auf KI-gestützte Technologien sowie technologiebezogene Ansätze im Bereich Energie- und Umwelttechnik.

Ziel sei eine breitere technologische Anschlussfähigkeit, teilte die Landesregierung mit. Sie beschloss die erweiterte strategische Ausrichtung des HTP.

Elbwasserwerk geplant

Laut Finanzminister Michael Richter (71, CDU) wird die Planung eines Elbwasserwerks vorbereitet. (Archivbild)
Laut Finanzminister Michael Richter (71, CDU) wird die Planung eines Elbwasserwerks vorbereitet. (Archivbild)  © Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

Zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung wird laut Finanzminister Michael Richter die Planung eines Elbwasserwerks vorbereitet.

Gleichzeitig sollen die Energieinfrastruktur und die verfügbaren Netzkapazitäten ausgebaut werden, um Ansiedlungen zuverlässig versorgen zu können.

Verhandelt wird aktuell etwa über eine Ansiedlung des Unternehmens FMC, das Chips für KI-Rechenzentren produzieren will. Mit dem Bund und der EU laufen Gespräche zu möglichen Förderungen.

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FMC wurde 2016 gegründet und ist aus dem Umfeld der Technischen Universität Dresden entstanden. Hinter FMC stehen unter anderem die Unternehmen Bosch, Air Liquide, Merck und weitere internationale Investoren.

Magdeburg wäre der erste Standort für eine Chipfabrik von FMC in Deutschland.

Titelfoto: Peter Gercke/dpa

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