War's das mit dem Winter in Berlin und Brandenburg?
Berlin - Eis und Schnee sind nach langer Zeit in Berlin und Brandenburg größtenteils geschmolzen. Dafür knirscht's in der Hauptstadt jetzt gewaltig und das wird wohl auch so bleiben.
Zum einen, weil die Berliner Stadtreinigung (BSR) erst für Mitte April mit der Beseitigung des Rollsplitts rechnet und zum anderen, weil sich aller Voraussicht nach kein Schnee mehr darüberlegen wird, da sich der Winter wohl aus der Region verabschiedet hat.
Denn mittlerweile hat sich die Großwetterlage geändert. Die Ausläufer eines Tiefs über Nordeuropa führen milde Meeresluft heran. Zur Wochenmitte soll sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dann vorübergehend sogar Hochdruckeinfluss durchsetzen.
Die Folge: Die Temperaturen steigen und erreichen tagsüber dauerhaft zweistellige Werte, fallen des Nachts nur noch im Süden Brandenburgs unter den Gefrierpunkt.
Am Dienstag bleibt es laut DWD bei Temperaturen zwischen 6 Grad in der Uckermark und 10 Grad im Südwesten Brandenburgs stark bewölkt bis bedeckt, aber zumeist niederschlagsfrei.
Das Bibbern hat in Berlin und Brandenburg ein Ende
In der Nacht zu Mittwoch liegen die Temperaturtiefstwerte in der Hauptstadtregion demnach zwischen 2 und –2 Grad. Niederschlag wird nicht vorhergesagt. Örtlich ist jedoch mit Glätte zu rechnen.
Auch am Mittwoch soll es trocken bleiben. Im Tagesverlauf wird nach anfänglicher Bewölkung mit Aufheiterung gerechnet. Die Temperaturwerte steigen auf 8 bis 13 Grad.
Dieser Trend setzt sich bis zum Wochenende fort. Für den Donnerstag werden 12 bis 16 Grad vorhergesagt. Am Freitag soll die Höchsttemperatur dann sogar bereits 18 Grad erreichen.
Auch der Zehn-Tages-Trend zeigt keinen erneuten Temperatursturz. Das Bibbern scheint sich für diesen Winter also erledigt zu haben und der Frühling vor der Tür zu stehen. Der wird ja schließlich meteorologisch auch bereits in fünf Tagen eingeläutet.
Titelfoto: Jens Kalaene/dpa, Screenshot/wetteronline.de (Bildmontage)

