Berlin - Das (mediale) Hin und Her hat ein Ende: Am Mittwoch hat Union Berlin offiziell bekannt gegeben, dass Stanley Nsoki (27) auch in Zukunft in Köpenick kicken wird.
Die Leihgabe der TSG Hoffenheim bleibt also doch eisern. Im Vorfeld der Vertragsverlängerung gab es widersprüchliche Gerüchte zu seiner Zukunft An der Alten Försterei.
Schnell wurde berichtet, der Verein wolle die zuvor ausgehandelte Kaufoption ziehen und den Franzosen fest verpflichten. Dann gab es die mediale Rolle rückwärts.
Plötzlich hieß es, Nsoki könnte den Klub doch wieder verlassen, auch weil er das Opfer eines Systemwechsels unter dem neuen Coach Mauro Lustrinelli (50) sein könnte, der beim FC Thun mit einer Viererkette und nicht mit der für Union bislang gewohnten Dreierkette agierte.
In der vergangenen Woche verdichteten sich dann erneut die Anzeichen für einen Verbleib beim Hauptstadtklub, der nun also in trockenen Tüchern ist.
"Ich bin sehr glücklich, dauerhaft Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Die Unterstützung der Fans und das Vertrauen der Verantwortlichen haben mir enorm geholfen, nach meiner Verletzung wieder zurückzukommen", betonte der Innenverteidiger.
Stanley Nsoki empfiehlt sich nach schwerer Anfangsphase bei Union Berlin
Der 27-Jährige hatte einen schwierigen Start bei Union. Nach seinem Transfer im vergangenen Juli bremste ihn eine schwere Muskelverletzung aus, sodass er sein Pflichtspieldebüt erst im Achtelfinale des DFB-Pokals geben konnte.
Insgesamt stand der Abwehrspieler in der abgelaufenen Saison 14 Mal für den FCU auf dem Rasen und konnte dabei ein Tor und zwei Vorlagen verbuchen.
"Stanley hat sich trotz eines schwierigen Starts schnell in die Mannschaft integriert und gezeigt, wie wertvoll er für unser Spiel sein kann", lobte Manager Horst Heldt (56) den Linksfuß und hob dabei besonders "seine Vielseitigkeit, sein Zweikampfverhalten und sein Spielverständnis" hervor.
Über die Vertragslaufzeit bewahrt der Verein wie üblich stillschweigen. Nach Informationen von transfermakt.de sollen 1,5 Millionen Euro Ablöse nach Sinsheim geflossen sein.
Ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die TSG im Sommer 2022 zwölf Millionen Euro nach Brügge überwiesen hatte, um sich die Dienste von Stanley Nsoki zu sichern.