Chemie Leipzigs Sorgen werden immer größer

Leipzig - Nach den zahlreichen guten Tests im Winter war die Aufbruchstimmung bei der BSG Chemie Leipzig definitiv zu spüren. Unter dem neuen Trainer Alexander Schmidt (57) und mit einigen Verstärkungen an Bord sollte die sportliche Wende geschafft werden. Nach zwei Pflichtspielen im Jahr 2026 herrscht allerdings schon wieder etwas Ernüchterung.

Chemie Leipzigs Trainer Alexander Schmidt (57) startete mit zwei Pflichtspielniederlagen in sein neues Amt.
Chemie Leipzigs Trainer Alexander Schmidt (57) startete mit zwei Pflichtspielniederlagen in sein neues Amt.  © Roger Petzsche / PICTURE POINT

Gegen Carl Zeiss Jena (1:2) und gegen den Halleschen FC (0:2) gab es jeweils keine Punkte. Zugegeben, die Gegner zum Einstand des neuen Manns an der Seitenlinie hätten auch nicht viel schwerer sein können.

Konkurrent im Abstiegskampf, der FC Eilenburg, schaffte es aber am vergangenen Freitag, den Erstgenannten mit 2:1 zu besiegen und Chemie somit tiefer in den Tabellenkeller zu drücken.

Zwei große Probleme lassen sich bei den Grün-Weißen identifizieren. Die eigene Abwehr-Schwäche bei Standards und die zu geringe Torgefahr, die nach den Tests im Winter eigentlich überwunden schien.

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Gerade gegen Halle hatte man als Zuschauer nicht das Gefühl, dass offensiv eine Aufholjagd möglich ist. "Man hat einfach gemerkt, wenn wir nach vorne nicht so diese Chancen kreieren, dass es dann schwierig wird, insgesamt als Sieger vom Platz zu gehen", resümierte Schmidt folglich dann auch nach der Partie.

Problematik jetzt: Einfacher wird es nicht!

Die Unterstützung der Fans hat Grün-Weiß jedenfalls.
Die Unterstützung der Fans hat Grün-Weiß jedenfalls.  © Roger Petzsche / PICTURE POINT

BSG Chemie Leipzig muss gegen den Chemnitzer FC ran

Der CFC machte gegen Lok Leipzig ein starkes Spiel und ging am Ende als verdienter Sieger vom Platz.
Der CFC machte gegen Lok Leipzig ein starkes Spiel und ging am Ende als verdienter Sieger vom Platz.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Kapitän Janik Mäder (29) sagte am Sonntag zwar gegenüber TAG24, dass das Schöne im Fußball ja ist, dass es schon am Mittwoch (19 Uhr) die Möglichkeit gibt, die Sache besser zu machen.

Mit dem Chemnitzer FC kommt allerdings eine absolut formstarke Mannschaft nach Leutzsch, die keinesfalls leichter zu bespielen sein wird.

Der CFC ist extrem gut drauf, gewann alle Spiele in diesem Jahr und bezwang sogar Tabellenführer Lok Leipzig souverän mit 3:0. Ein verdammt dickes Brett.

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Chemie-Verteidiger Julian Weigel (24) setzt trotzdem auf Optimismus: "Wir haben alles noch selbst in der Hand, haben noch genug Spiele vor uns. Mit der Qualität, die der Kader hat, mache ich mir keine Sorgen, dass wir Punkte holen."

Titelfoto: Roger Petzsche / PICTURE POINT

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