Leipzig - Julian Weigel (24) hat eine extrem krasse Saison hinter sich. So viele Höhen und Tiefen, wie der Innenverteidiger der BSG Chemie Leipzig in dieser Spielzeit erlebt hat, könnten glatt ein Schleudertrauma verursachen. Die Frage, die aber nun im Raum steht: Wie geht es weiter?
Rückblick: Zu Beginn der Saison, damals noch unter Trainer Adrian Alipour (47), war Weigel quasi unverzichtbar in der Abwehr der Chemiker.
Mit seiner robusten Art sicherte sich der "Panzer" seinen Stammplatz, auch wenn die Ergebnisse bei den Sachsen zu Beginn der Saison absolut nicht passten.
Dann kam das 0:0 in Halle. Platzsturm der HFC-Fans, Weigel mittendrin, als die gegnerischen Anhänger auf die Spieler zurannten.
Weil er sich wehrte, wurde er vom NOFV auch noch gesperrt. Chemie zeigte sich sauer, brachte aber nichts.
Als dann bei den Grün-Weißen alles drunter und drüber ging, verletzte sich Weigel. Dem neuen Trainer Alexander Schmidt (57) konnte er sich zu Beginn des Jahres quasi gar nicht präsentieren.
Die Folge: kein Einsatz im Jahr 2026. Das bleibt womöglich auch nach den letzten drei verbleibenden Ligaspielen so. Und danach?
Weigel-Zukunft im Trikot der BSG Chemie Leipzig? Weigel: "Mal schauen"
TAG24 hat sich mit dem Spieler nach dem 4:2 gegen Hertha Zehlendorf am Samstag über den aktuellen Stand unterhalten.
"Ich freue mich einfach nur, dass wir gewonnen haben. Es geht hier gerade nur noch um den Verein, um keinen persönlich mehr. Ich war lange verletzt, vor dem Derby gegen Lok wieder krank. Irgendwie ist die Rückrunde einfach bisschen verhext für mich. Aber die Jungs machen es gut, deswegen passt alles so, wie es jetzt ist, so ist Fußball manchmal", so Weigel ehrlich.
Der Plan aber: Mund abputzen, im Sommer neu angreifen! Die Frage ist nur: im Trikot der Grün-Weißen? "Mal schauen", so die knappe Antwort.
Der Vertrag des 24-Jährigen läuft nach der Saison aus.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 31 | 58:24 | 68 | |
| 2 |
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FC Carl Zeiss Jena | 31 | 59:34 | 63 | |
| 3 |
|
Hallescher FC | 31 | 57:30 | 60 | |
| 4 |
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FC Rot-Weiß Erfurt | 31 | 62:41 | 58 | |
| 5 |
|
FSV Zwickau | 31 | 47:40 | 58 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 31 | 47:37 | 49 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 31 | 49:47 | 44 | |
| 8 |
|
BFC Preussen | 31 | 45:52 | 44 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 31 | 51:46 | 43 | |
| 10 |
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FSV 63 Luckenwalde | 31 | 34:43 | 39 | |
| 11 |
|
Hertha BSC II | 31 | 44:55 | 39 | |
| 12 |
|
BFC Dynamo | 31 | 41:46 | 36 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 31 | 56:57 | 35 | |
| 14 |
|
BSG Chemie Leipzig | 31 | 36:46 | 34 | |
| 15 |
|
ZFC Meuselwitz | 31 | 42:54 | 32 | |
| 16 |
|
Greifswalder FC | 31 | 30:42 | 31 | |
| 17 |
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FC Eilenburg | 31 | 33:54 | 23 | |
| 18 |
|
Hertha 03 Zehlendorf | 31 | 26:69 | 14 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.