Nach drei Niederlagen soll gegen Jena die Wende her: Geht's mit CFC-Torjäger Bozic aus der Krise?

Chemnitz - Kämpft sich der Chemnitzer FC mit Top-Torjäger Dejan Bozic (33) aus der Krise? Nach drei teils deutlichen Niederlagen in Folge ist die Stimmung bei den Himmelblauen mies.

CFC-Trainer Benjamin Duda (37, r.) hofft, dass Dejan Bozic (33) gegen Jena rankann.
CFC-Trainer Benjamin Duda (37, r.) hofft, dass Dejan Bozic (33) gegen Jena rankann.  © Picture Point/Svven Sonntag

Zum sportlichen Misserfolg kommt die angespannte personelle Situation. Am Sonntag im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena (Anstoß 14 Uhr) muss Trainer Benjamin Duda (37) auf vier verletzte und drei gesperrte Spieler verzichten.

Die gute Nachricht vor dem Duell mit dem Tabellendritten: Bozic ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Gegen Chemie Leipzig (1:2), Halle (1:3) und Erfurt (0:4) wurde der kopfballstarke Mittelstürmer vorn und hinten schmerzlich vermisst.

"Bei 100 Prozent ist Dejan noch nicht. Das ist bei seiner Erfahrung auch nicht erforderlich. Wenn er mir das Signal gibt, spielt er von Beginn an. Die letzten Spiele waren ein Beleg dafür, wie sehr wir ihn brauchen", sagte Duda.

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Der Fußball-Lehrer kündigte nach dem Erfurt-Debakel personelle Konsequenzen an. Doch er kann aktuell nur auf zwölf einsatzfähige Feldspieler zurückgreifen. Duda: "Spieler aus der A-Jugend werden in den Kader, vielleicht sogar in die Startelf rücken."

Die größten Chancen dürfte Georg Hempel haben. Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler erhielt im Winter einen bis 2028 datierten Profivertrag. Hempel kam danach dreimal zum Einsatz und überzeugte.

Ball im Netz, Torjäger im Netz: Dejan Bozic soll die Krise der Himmelblauen beenden.
Ball im Netz, Torjäger im Netz: Dejan Bozic soll die Krise der Himmelblauen beenden.  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Coach Duda: "Jena-Spiel wird eine große Herausforderung"

CFC-Trainer Benjamin Duda weiß, dass das Spiel gegen Jena ein harter Brocken wird.
CFC-Trainer Benjamin Duda weiß, dass das Spiel gegen Jena ein harter Brocken wird.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Das Jena-Spiel wird eine große Herausforderung. Uns wird nach den jüngsten Ergebnissen und aufgrund der Personallage wenig zugetraut. Das müssen meine Spieler als große Chance sehen", erklärte Duda.

Er persönlich spüre nach der Pleitenserie keinen Druck: "Die Situation beflügelt mich. Es ist mein Job, den Jungs die Richtung vorzugeben."

Wichtig ist für Duda, "dass seine Spieler mental stabil bleiben und versuchen, gegen Jena die einfachen Dinge richtig zu machen. Wenn du am Boden bist, gilt es erst recht, als Team fest zusammenzustehen."

Titelfoto: Picture Point/Svven Sonntag

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