Frankfurt am Main - Ein Wechsel des Brasilianers Otávio (20) vom portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora zu Eintracht Frankfurt scheint so gut wie sicher. Aber wer ist der 1,93 Meter große Innenverteidiger eigentlich?
Unter anderem "Kicker" und "Bild" gehen davon aus, dass der Brasilianer schon im Trainingslager der Frankfurter im oberbayerischen Grassau zum Team stoßen könnte. Mit Amadora haben sich die Hessen demnach auf eine Ablösesumme von vier bis fünf Millionen Euro geeinigt.
Wie Transferexperte Rudy Galetti meldet, soll der Bundesligist beim Werben um Otávio namhafte Konkurrenz wie Celta Vigo, die Glasgow Rangers, Panathinaikos sowie diverse saudische Klubs ausgestochen haben. Einziger Knackpunkt soll laut "Bild" sein, dass die Verantwortlichen bei der SGE um Sportvorstand Markus Krösche (45) in dem anvisierten, bis 2031 laufenden Vertrag keine Ausstiegsklausel integrieren wollen.
Und das aus gutem Grund, denn Otávio wird riesiges Potenzial nachgesagt. Vergleiche mit Willian Pacho (24) werden gerne angestellt.
Der Ecuadorianer wechselte 2023 für noch nicht einmal 14 Millionen Euro aus Antwerpen an den Main und wurde nach nur einer Saison für 40 Millionen an PSG weiterverkauft.
Otávio wäre der richtige Mann nach dem Aderlass in der Eintracht-Abwehr
Amadora verpflichtete Otávio nach einer einjährigen Leihe im vergangenen Sommer eigentlich für die U23, doch schon nach wenigen Spieltagen stieg er in die erste Mannschaft auf und spielte sich dort sofort in der Abwehr fest, wobei der Linksfuß sowohl in der Innenverteidigung als auch auf links in einer Viererkette eingesetzt wurde.
Nach dem Aderlass in der Defensive mit Rasmus Kristensen (29), Nathaniel Brown (23) und Aurèle Amenda (22) sowie dem alles andere als sicheren Verbleib von Arthur Theate (26) wäre Otávio also der richtige Mann für die Adlerträger.
Er gilt als enorm zweikampf- und kopfballstark, kann aber auch ein Spiel aus der eigenen Defensive aufbauen.
Zudem zeigte er in Portugal, dass er bei der Heranführung an den europäischen Profifußball keine Anpassungsprobleme hat und dann überzeugte er mit seiner Konstanz.