Hertha BSC will "noch mal einen nachlegen" und Serie ausbauen

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Berlin - Hertha BSC ist die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga - um noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, ist die Alte Dame aber auf Schützenhilfe angewiesen.

Hertha BSC hatte in sportlicher Hinsicht zuletzt jede Menge Grund zur Freude.
Hertha BSC hatte in sportlicher Hinsicht zuletzt jede Menge Grund zur Freude.  © Anke Waelischmiller/dpa

Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl (48) ungeschlagen, konnte vier davon sogar gewinnen und satte 13 Punkte einfahren.

Dadurch waren die Berliner in der Lage den Rückstand auf die Fünft- und Viertplatzierten auf jeweils drei Punkte zu verkürzen. Mit einem weiteren Erfolg am Samstag (13 Uhr/Sky) - es wäre der dritte in Folge - könnten die Blau-Weißen vorerst zumindest einen Tabellenplatz nach oben klettern.

"Wäre schön, wenn wir jetzt noch mal einen nachlegen könnten", betonte der Hertha-Coach im Vorfeld der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern, die vor mehr als 50.000 Zuschauern im Olympiastadion stattfinden wird.

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Natürlich wolle man das maximale aus dieser Saison herausholen, müsse aber auch realistisch bleiben. "Wenn es möglich ist, Platz fünf und vier zu attackieren und einen zu schnappen, dann wollen wir das natürlich tun", stellte der 48-Jährige klar.

Allerdings warte ein schwerer Gegner auf den Hauptstadtklub, eine "absolute Spitzenmannschaft in dieser Liga, die sicherlich auswärts vielleicht nicht so performt, wie sie es zu Hause tun".

Hertha-Coach Stefan Leitl (48) will mit seiner Mannschaft weiter angreifen und Druck auf die Konkurrenten aufbauen.
Hertha-Coach Stefan Leitl (48) will mit seiner Mannschaft weiter angreifen und Druck auf die Konkurrenten aufbauen.  © Anke Waelischmiller/dpa

Rückt Kennet Eichhorn nach überstandener Verletzung wieder in die Startelf?

Kennet Eichhorn (16, r.) hat im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern sein erstes Profi-Tor für Hertha BSC geschossen.
Kennet Eichhorn (16, r.) hat im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern sein erstes Profi-Tor für Hertha BSC geschossen.  © Andreas Gora/dpa

Nichtsdestotrotz warnte Leitl vor den Roten Teufeln, "eine Mannschaft, die natürlich sehr unangenehm sein kann [...], die sehr diszipliniert verteidigt".

Zudem hat die Alte Dame aktuell ein Problem in der Kreativabteilung. Josip Brekalo (27) ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt und Michael Cuisance (26) fällt mit muskulären Problemen aus.

Dennoch möchte Leitl die Zehner-Position beibehalten. Als Vertreter kämen seiner Aussage zufolge Maurice Krattenmacher (20) oder Jeremy Dudziak (30) infrage. Dahinter könnte Kennet Eichhorn (16) nach seiner Verletzung erstmals wieder in die Startelf rücken und die Fäden im defensiven Mittelfeld ziehen.

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Derweil hätten die Vorkommnisse in Dresden auch in der Trainingswoche noch Nachwirkungen gehabt. "Innerhalb der Mannschaft ist es ja ein präsentes Thema und du sprichst natürlich darüber", gab der Fußballlehrer zu bedenken.

"Aber ich muss auch sagen, dass von Vereinsseite [...] alles dafür getan wird, dass wir uns auf das Sportliche konzentrieren konnten. Und ich glaube, das ist auch das einzige, wo wir uns drum kümmern sollten", unterstrich Stefan Leitl.

Titelfoto: Anke Waelischmiller/dpa, Anke Waelischmiller/dpa (Bildmontage)

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