Nach Maza und Eichhorn: Bayer Leverkusen krallt sich nächstes Hertha-Talent (14)

Berlin - Es wird offenbar langsam zur (schlechten) Sitte, dass Hertha BSC seine Nachwuchstalente an Bayer Leverkusen verliert und die Abwerbungen erfolgen immer früher.

Die Bayer-Verantwortlichen um Simon Rolfes (44) haben sich in kurzer Zeit zum dritten Mal bei Hertha BSC bedient.  © Marcus Brandt/dpa

Jüngst ist nämlich bekannt geworden, dass die Werkself den Berlinern jetzt Top-Talent Sophian Esawei (14) abspenstig gemacht hat.

Aber weder Bayer noch die Alte Dame haben diesen Transfer an die große Glocke gehängt. Vielmehr wäre dieser Wechsel wohl eher unter der Hand vollzogen worden, wenn sich jetzt nicht eine Berateragentur damit bei Instagram gebrüstet hätte.

"Sophian Esawei wechselt langfristig aus der Akademie von Hertha BSC in die Akademie von Bayer 04 Leverkusen. Ein wichtiger nächster Schritt in seiner Entwicklung", kommentiert Goalden Sports Management das Geschäft.

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Aus Sicht von Simon Rolfes (44) und Co. kann man hierbei wohl nur von einem taktisch cleveren Schachzug sprechen, denn durch das frühe Handeln erspart sich der Bundesliga-Klub eine weitere Millionenablöse.

Auf diese Weise wird für die Werkself wohl nur eine Ausbildungsentschädigung in fünfstelliger Höhe für das Offensiv-Talent fällig.

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Goalden Sports Management gibt Wechsel von Sophian Esawei bei Instagram bekannt

Ibrahim Maza (20) ist im Sommer 2025 von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen gewechselt.  © Soeren Stache/dpa

Bayer Leverkusen zahlt immer weniger für die Hertha-Talente

Kennet Eichhorn (16) hat nach seinem Durchbruch bei Hertha BSC in diesem Sommer den Weg zur Werkself angetreten.  © Andreas Gora/dpa

Esawei ist damit binnen zwölf Monaten der dritte und jüngste Spieler, den der Weg vom Hauptstadtklub unters Bayerkreuz führt - was sicherlich einmal mehr für die gute Jugendarbeit in der Hertha-Akademie spricht.

Den Anfang machte Ibrahim Maza (20). Im Sommer 2025 wechselte der offensive Mittelfeldspieler, der mit Algerien an der WM teilgenommen hat, für zwölf Millionen Euro die Seiten.

Ein Jahr später folgte ihm Kennet Eichhorn (16), der in der vergangenen Spielzeit einen kometenhaften Aufstieg erlebte und seinen Marktwert auf satte 20 Millionen Euro hochschraubte. Bei seinem Transfer profitierte Bayer 04 von einer Ausstiegsklausel in Höhe von neun Millionen Euro.

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Und jetzt haben sie sich also auch noch Sophian Esawei gekrallt - für einen wesentlich schmaleren Taler, sodass die Blau-Weißen nicht einmal mehr finanziell von ihrer guten Kaderschmiede profitieren können.

Die Causa Esawei ist freilich kein Einzelfall. So berichtete Herthas Lukas Michelbrink (21) von Abwerbeversuchen seitens Bayern München - als der Mittelfeldspieler nach eigener Aussage noch in der U13 gekickt hatte.

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