Lok Leipzig versucht es wieder mit dem Wohlfühlfaktor

Leipzig - Neuanfang bei Lok Leipzig! Die eben überstandene Katastrophensaison ist abgehakt, jetzt wird nach vorne geschaut. Unter dem neuen Coach Jochen Seitz (47) soll vieles besser werden. Das sah ja in den ersten drei Tests schon ganz gut aus.

Zak Paulo Piplica (22,r.) machte bei den Testspielen bislang einen sehr guten Eindruck.
Zak Paulo Piplica (22,r.) machte bei den Testspielen bislang einen sehr guten Eindruck.  © Thomas Gorlt

13:0 gegen den SV Motor Zeitz, 9:0 gegen den SV Jesewitz und 7:1 gegen den VfB Zwenkau: die unterklassigen Kontrahenten konnten standesgemäß in die Schranken gewiesen werden.

Am kommenden Samstag soll es beim ersten Spiel des Sommers im Bruno-Plache-Stadion gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz genau so weitergehen.

"Die Jungs haben bis jetzt gut mitgezogen", resümierte Seitz nach seinen ersten Wochen im Amt.

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Die Loksche will den Wohlfühlfaktor zurück! Das Chaos im Verein, die Trainerfrage und die ständigen Pleiten haben natürlich Spuren in der Mannschaft hinterlassen.

Jetzt soll das Blatt definitiv wieder gedreht werden. Dafür hat man sich auf einigen Positionen bereits verstärkt. Andere wichtige Bausteine sind dagegen geblieben. Wie Zak Paulo Piplica (22), der bislang ebenfalls ein positives Fazit ziehen kann: "Die erste Woche war gut, wir haben sehr viel Gas gegeben. Die Neuen haben sich sehr gut eingefunden. Jetzt müssen wir noch mehr das umsetzen, was der Trainer möchte."

Beim 1. FC Lokomotive Leipzig neu an der Seitenlinie: Trainer Jochen Seitz (47).
Beim 1. FC Lokomotive Leipzig neu an der Seitenlinie: Trainer Jochen Seitz (47).  © Thomas Gorlt

Kann Lok Leipzig in der Regionalliga wieder oben mitspielen?

Klingt grundsätzlich also bislang alles sehr gut, was dort in Leipzig passiert. Doch das Team ist gewarnt. Im letzten Sommer, mit dem Gewinn des Sachsenpokals im Rücken, sah auch alles ziemlich gut aus. Lok galt als möglicher Aufstiegsaspirant. Wie die Geschichte weiterging, ist bekannt.

Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Seitz-Team gegen den ersten größeren Gegner behauptet. Mit dem Halleschen FC ist in der Liga jetzt zudem ein weiterer Hochkaräter vertreten, an dem man erst einmal vorbeikommen muss. Noch liegt auf jeden Fall viel Arbeit vor der Mannschaft.

Titelfoto: Thomas Gorlt

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