Ist RB Leipzig wirklich bereit für ein Top-Team? "Wollen dem BVB die zweite Saison-Niederlage zufügen"

Leipzig - Jetzt wäre es an der Zeit für ein echtes Ausrufezeichen! RB Leipzig empfängt am Samstagabend zum Topspiel Borussia Dortmund in der Red Bull Arena (18.30 Uhr/Sky). Nach zuletzt schwierigen Ergebnissen (1:2 gegen Mainz, 2:2 gegen Wolfsburg) wäre ein Sieg gegen eine Spitzenmannschaft für die Sachsen extrem wichtig.

RB will den Anschluss an die Champions-League-Plätze halten. Ein Sieg gegen den BVB würde dabei helfen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Vor allen Dingen, damit man den Anschluss an die Champions-League-Plätze nicht verliert. Die Konkurrenten in der Bundesliga haben allesamt vermeintlich leichtere Gegner vor der Brust, könnten weiter davonziehen.

"Sie sind eine Top-Mannschaft und spielen extrem erfolgreichen und stabilen Fußball. Sie sind gut bei Standards und im Umschaltspiel. Das spricht für die Arbeit von Niko Kovac. Auf uns wartet ein Top-Gegner und wir wollen dem BVB die zweite Saisonniederlage zufügen", so RB-Coach Ole Werner (37) am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Schwarz-Gelb konnte unter der Woche sogar noch einmal mehr Selbstvertrauen tanken. In der Königsklasse setzten sich die Dortmunder gegen Atalanta Bergamo mit 2:0 durch und schafften sich damit eine sehr gute Ausgangssituation für das Rückspiel.

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In der Liga ist der BVB gefühlt die einzige Mannschaft, die dem FC Bayern München im Meisterschaftskampf noch gefährlich werden könnte. Ein dickes Brett also.

Auf der anderen Seite die Rasenballer, die in den vorigen Partien eben nicht die Punkte holen konnten, die nötig sind. Dafür gab es zuletzt sogar von ganz oben Kritik. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) forderte öffentlich die Champions League.

Die passende Antwort wären drei Punkte gegen Dortmund. Werner: "Wir sind nicht dafür bekannt, abwartend zu spielen, und das werden wir auch gegen Dortmund nicht tun. Wichtig ist, dass wir im Ballbesitz und in den Umschaltsituationen sauber bleiben."

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David Raum kehrt bei RB Leipzig zurück

Maarten Vandevoordt (23) wird gegen Borussia Dortmund im Kasten stehen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Gut für die Roten Bullen: David Raum (28), der gegen den VfL Wolfsburg noch gelbgesperrt fehlte, wird gegen den BVB wieder spielen können.

Ansonsten schmerzt natürlich der langfristige Ausfall von Peter Gulacsi (35), der von Maarten Vandevoordt (23) im Kasten ersetzt wird.

Weiterhin fehlen nur die Langzeitverletzten Kosta Nedeljkovic, Assan Ouedraogo und Suleman Sani. Alle anderen sind fit.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 22 82:19 57
2 Borussia Dortmund 22 47:20 51
3 TSG 1899 Hoffenheim 22 47:28 45
4 VfB Stuttgart 22 41:29 42
5 RB Leipzig 22 42:30 40
6 Bayer 04 Leverkusen 21 43:27 39
7 Eintracht Frankfurt 22 44:46 31
8 SC Freiburg 22 32:36 30
9 Hamburger SV 21 24:31 25
10 1. FC Union Berlin 22 28:37 25
11 FC Augsburg 22 25:39 25
12 1. FC Köln 22 31:37 23
13 Borussia Mönchengladbach 22 25:37 22
14 1. FSV Mainz 05 22 25:37 21
15 VfL Wolfsburg 22 31:46 20
16 SV Werder Bremen 22 22:42 19
17 FC St. Pauli 22 20:39 17
18 1. FC Heidenheim 22 19:48 13

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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