Leipzig - Am Montag hat RB Leipzigs neuer Trainer Martin Demichelis (45) erstmals einen großen Teil seiner Mannschaft auf dem Rasen begrüßen dürfen. Wer nicht bei der Weltmeisterschaft aktiv war, war da. Ganz klar aber, dass nicht alle seine Schützlinge bleiben werden.
Die Sachsen müssen durch Spielertransfers Geld generieren. Wie hoch die Summe ist, ließ sich Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) auch auf Nachfrage bislang nie entlocken. Gemunkelt wird aber über eine Zahl, die im Bereich der 100 Millionen Euro liegt.
Viel Geld - doch wer soll das einspielen? Ein aktuelles Gerücht aus Italien suggeriert, dass Johan Bakayoko (23) zumindest einen Teil der Erlöse reinholen könnte.
Der Belgier, der erst letztes Jahr zu den Roten Bullen gewechselt war, ist nie richtig eingeschlagen und musste sich ziemlich schnell hinter Yan Diomande (19) einordnen.
Da Schäfer zuletzt den Verbleib des Ivorers verkündet hat, müsste sich Bakayoko auch in dieser Saison möglicherweise mit einer ähnlichen Rolle zufriedengeben. Um dem zu entgehen, könnte ein Wechsel nach Italien zur AC Florenz helfen, die laut Transferexperte Nicolò Schira extrem scharf auf den 23-Jährigen ist, helfen.
Demnach soll demnächst ein erstes Angebot bei RB eintrudeln. Angeblich sei Bakayoko auch nicht abgeneigt davon, dem zuzustimmen. Und das, obwohl er zuletzt erst die Rückennummer 9 bei den Sachsen erhalten hat.
Bedient sich RB Leipzig bei der TSG Hoffenheim?
Die Rasenballer machten mit einem Post in den sozialen Netzwerken am Donnerstag bereits Andeutungen, dass wechseltechnisch etwas passieren könnte. Wohl aber eher auf der Haben-Seite.
"An diesem Tag vor einem Jahr: drei Transfers an einem Tag. Gute Vorzeichen, oder?", hieß es da.
Wahrscheinlich, dass Maxime Esteve (24) zeitnah vorgestellt wird. Aber vielleicht sogar noch jemand?
Zuletzt wurden Gerüchte wieder laut, dass Fisnik Asllani (22) in Leipzig hoch im Kurs steht und auch der Stürmer selbst "nicht abgeneigt" sei, wie die "Sport Bild" berichtet.
Ein Transfer würde den Druck auf die Angreifer Romulo (24) und Conrad Harder (21) enorm erhöhen.