RB Leipzig bindet deutsches Supertalent und lässt ihn zu den Profis aufsteigen

Leipzig - Die schwere Hürde, den Sprung aus der Jugend in den Profikader zu schaffen, ist gerade bei RB Leipzig bekanntlich groß. Trotz zahlreicher vielversprechender Versuche hat es noch kein Akteur geschafft, sich oben festzubeißen. Neben dem aktuell verletzten Viggo Gebel (18) geht ein anderes Talent die Mission aber jetzt an.

Benno Kaltefleiter (17) durfte Anfang des Jahres mit ins Trainingslager nach Portugal. RB Leipzig will den Spieler nun langfristig binden.
Benno Kaltefleiter (17) durfte Anfang des Jahres mit ins Trainingslager nach Portugal. RB Leipzig will den Spieler nun langfristig binden.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Laut "Sky" hat sich Benno Kaltefleiter (17) für einen Verbleib bei den Sachsen entschieden. An seinem Geburtstag, am 14. Februar, soll er einen Profivertrag bis 2029 unterzeichnen.

Danach wird er direkt zur ersten Mannschaft hochgezogen, soll kontinuierlich mit den Profis trainieren und an das Team herangeführt werden.

Es ist eine Bestätigung der sehr guten Arbeit Kaltefleiters, der in seiner Karriere bislang ausschließlich für die Sachsen spielte.

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Im Trainingslager in Portugal Anfang des Jahres war er wie einige andere Talente der Rasenballer mit dabei, fiel allerdings weder positiv noch negativ auf.

Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen kurz vor dem Jahreswechsel stand der Mittelfeldmann sogar schon einmal im Kader der Roten Bullen, kam allerdings noch nicht auf Einsatzminuten. Das könnte sich in Zukunft durchaus ändern.

Schafft Kaltefleiter langfristig den Sprung zu den Profis von RB Leipzig?

Kaltefleiter (r.) hier im Duell mit dem wieder genesenen Benjamin Henrichs (28).
Kaltefleiter (r.) hier im Duell mit dem wieder genesenen Benjamin Henrichs (28).  © PICTURE POINT / S. Sonntag

In der RB-U19 von Trainer Sebastian Heidinger (40) ist Kaltefleiter auf jeden Fall ein fester Bestandteil, kommt in dieser Saison auf 15 Einsätze und steuerte dabei sogar zwei Treffer bei. Zudem hat er für die deutsche U17 bereits vier Länderspiele auf dem Buckel.

Auch deshalb soll sich sogar Red Bulls Head of Global Soccer, Jürgen Klopp (58), explizit bemüht haben, dass das Talent beim Bundesligisten bleibt. Das scheint geklappt zu haben.

Wie schnell es der defensive Mittelfeldspieler jetzt schafft, sich an das Niveau der Profis zu gewöhnen, bleibt abzuwarten.

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Durch den Weggang von Kevin Kampl (35) ist der Konkurrenzkampf in jedem Fall etwas weniger geworden.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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