Trotz bärenstarker Drittliga-Saison: Dynamo muss Leihgabe Meißner endgültig ziehen lassen

Dresden - Mit 13 Treffern, zehn Vorlagen und bärenstarken Leistungen hat Leihspieler Robin Meißner (26) den VfL Osnabrück zum Aufstieg in die 2. Bundesliga geschossen, zu Dynamo Dresden wird der Stürmer trotzdem nicht zurückkehren. Durch den sportlichen Erfolg greift die Kaufpflicht der Niedersachsen, wie die Schwarz-Gelben am heutigen Samstag während der Partie bei Eintracht Braunschweig bestätigten.

Robin Meißner (26, r.) wird sich das Dynamo-Trikot künftig nicht erneut überstreifen. Er bleibt nach dem Aufstieg beim VfL Osnabrück.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Wir haben Robin über die gesamte Saison beobachtet und seine sportliche Entwicklung in Osnabrück verfolgt. In diesem Fall war es sowohl für Robin als auch den VfL ein absoluter Gewinn, der mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gipfelt – dazu möchten wir unsere herzlichen Glückwünsche aussprechen", erklärte Sören Gonther (39) in der Mitteilung der Dresdner.

"Für die Zukunft wünschen wir 'Meiße' sportlich und privat alles erdenklich Gute und bedanken uns ausdrücklich für seinen Einsatz für Schwarz-Gelb, wo er ebenfalls einen wichtigen Anteil an der Rückkehr in die 2. Liga hatte", so der 39-Jährige weiter.

Bereits im Februar erklärte Osnabrück-Boss Joe Enochs (54) gegenüber TAG24, dass im Falle eines Aufstiegs eine Kaufpflicht im Leihvertrag verankert sei und die Lila-Weißen auch die Kaufoption gezogen hätten.

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Der gebürtige Hamburger war im Sommer 2023 nach einer überzeugenden Leihsaison bei Viktoria Köln in der 3. Liga vom HSV in die sächsische Landeshauptstadt gewechselt, konnte sich fortan trotz guter Ansätze und 15 Toren in 69 Einsätzen aber nicht vollends als Stammkraft etablieren.

Dennoch verlängerte die SGD den Vertrag des Angreifers erst im Februar 2025. "Bewusst", wie es der damalige Sport-Geschäftsführer Thiomas Brendel (49) seinerzeit formulierte.

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Robin Meißner wird für den VfL Osnabrück offenbar zum Schnäppchen

Hier ist er noch gegen seinen neuen festen Klub am Ball: Robin Meißner (26, M.) im November 2024 beim Drittliga-Duell zwischen der SGD und dem VfL Osnabrück an der Bremer Brücke. (Archivfoto)  © Picture Point / Gabor Krieg

In Osnabrück sollte Meißner Spielpraxis sammeln - das tat er auch eindrucksvoll. Die Schwarz-Gelben haben davon bis auf etwas Schmerzensgeld aber wenig.

Wie die "NOZ" berichtet, wird der 26-Jährige für den VfL nämlich sogar zum Schnäppchen. Die Kaufoption soll demnach bei 150.000 Euro gelegen haben, durch den Aufstiegsfall und die damit verbundene Kaufpflicht erhöhe sich die Summe immerhin auf 200.000 Euro.

Aufgrund der gezeigten Leistungen des Offensivspielers wäre in freien Verhandlungen aber vermutlich mehr drin gewesen.

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Das Branchenportal transfermarkt.de beziffert seinen Marktwert aktuell auf 550.000 Euro.

Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Schalke 04 32 49:28 67
2 SV 07 Elversberg 32 60:36 59
3 Hannover 96 33 57:41 59
4 SC Paderborn 07 33 57:45 59
5 SV Darmstadt 98 32 56:42 51
6 1. FC Kaiserslautern 33 51:47 49
7 Hertha BSC 32 44:37 48
8 Karlsruher SC 33 52:62 44
9 1. FC Nürnberg 32 41:42 42
10 VfL Bochum 1848 33 47:46 41
11 Holstein Kiel 33 43:46 41
12 1. FC Magdeburg 33 52:57 39
13 SG Dynamo Dresden 33 52:52 38
14 Eintracht Braunschweig 33 36:53 37
15 Arminia Bielefeld 33 47:50 36
16 Fortuna Düsseldorf 32 30:49 34
17 SpVgg Greuther Fürth 32 45:66 34
18 SC Preußen Münster 32 37:57 29

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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