Olympia 2026 im Ticker: Lochner überragend zu Gold - Drei Deutsche auf dem Treppchen!

Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind im vollen Gange!

Auch am zehnten Wettkampftag sammelte Team Deutschland Silber durch Laura Nolte im Monobob, das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin gewann Bronze. Auf einen Olympiasieg wartet Deutschland allerdings schon seit Donnerstag.

In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.

17. Februar, 22.30 Uhr: So sieht der Medaillenspiegel aus

Mit dem Triumph im Zweier-Bob kamen drei weitere Medaillen für Team D hinzu.

Einen Überblick über den aktuellen Medaillen-Stand findet Ihr im Artikel: "Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele".

17. Februar, 22.20 Uhr: So kann das Podest gerne immer aussehen

Team D hat im Zweier-Bob triumphiert - und dominiert.

Neben feinstem Edelmetall für sich, beschenkten die Sportler ihr Land mit tollen Szenen von der Siegerehrung.

Ganz oben: Freudensprünge bei Johannes Lochner und Georg Fleischhauer.  © Robert Michael/dpa
Francesco Friedrich und Alexander Schüller freuen sich über Silber.  © Michael Kappeler/dpa
Team D - eine Macht im Zweier-Bob.  © Michael Kappeler/dpa

17. Februar, 22 Uhr: Drei Deutsche auf dem Treppchen

Nach dem Ende des vierten Laufs im Zweier-Bob steht fest: Das Siegertreppchen ist Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour gaben sich keine Blöße und verteidigten ihren Vorsprung mit nahezu tadellosen Fahrten vor der Konkurrenz.

Haben allen Grund zu Jubeln: Johannes Lochner und Georg Fleischhauer.  © Robert Michael/dpa

17. Februar, 21.52 Uhr: Lochner überragend zu Gold

Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer haben noch einen drauf gesetzt und sind zu Gold gefahren.

Inklusive bester Startzeit kamen sie nach 54.91 Sekunden ins Ziel. Die nahezu fehlerlose Fahrt war ein Genuss. Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3.39.70 Minuten.

Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer holen überragend Gold!  © Michael Kappeler/dpa

17. Februar, 21.48 Uhr: Friedrich auf Silber-Kurs

Mit einer Zeit von 55.33 Sekunden kommt Francesco Friedrich ins Ziel.

Gesamtzeit jetzt: 3.41.04 Minuten. Das ist mindestens Silber.

Francesco Friedrich und Alexander Schüller gewinnen Silber.  © Michael Kappeler/dpa

17. Februar, 21.46 Uhr: Ammour macht Bronze klar

Im vierten und letzten Lauf schlittert Adam Ammour mit seinem Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bobbahn.

Ihre Gesamtzeit beträgt damit 3.41.52 Minuten. Trotz eines kleinen Drifts zwischendrin, kann ihnen die Bronze-Medaille damit niemand mehr nehmen.

Die beiden legten die bisher beste Startzeit an den Tag.

Adam Ammour ließ sich den dritten Rang auch im letzten Lauf nicht mehr nehmen.  © Michael Kappeler/dpa

17. Februar, 20.52 Uhr: Feiert Team D im Zweier-Bob gleich das Medaillen-Triple?

Um 21.05 Uhr geht es mit dem finalen vierten Lauf im Zweier-Bob weiter.

Nicht allzu gewagte These: Erlauben sich die drei deutschen Teams keine Fehler, feiert Team D gleich ein Medaillen-Triple aus Gold, Silber und Bronze.

17. Februar, 19.12 Uhr: Lochner baut Vorsprung nach drittem Durchlauf aus

Wir melden uns mit dem Zweierbob der Männer zurück, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.

Johannes Lochner darf als Erster vorlegen und leistet sich einen kleinen Fehler. Der fällt aber kaum ins Gewicht, mit 54.89 kommt er ins Ziel.

Danach ist Francesco Friedrich dran und hat mehrere Unsauberkeiten in seinem Lauf. Der Rückstand wächst auf insgesamt 0.92 Sekunden auf den ewigen Konkurrenten Lochner, der den Sekt endgültig kaltstellen kann.

Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner wächst auf 1.38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21.05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Francesco Friedrich und Alexander Schüller (im Bild) verloren weiter Boden auf Johannes Lochner, der vor dem letzten Lauf kaum noch einzuholen ist.  © Michael Kappeler/dpa

17. Februar, 17.02 Uhr: Kanada und Italien holen Gold in der Teamverfolgung im Eisschnelllauf

Für das Finale im Eisschnelllauf der Teamverfolgung spielte Team D nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen schnappte sich Kanada Gold (2:55,81 Min.)vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland entschieden immerhin das C-Finale für sich und wurden Fünfte.

Bei den Männern gewann Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly, Fridtjof Petzold siegten im D-Finale und wurden Siebter.

Die deutschen Frauen wurden in der Teamverfolgung auf dem Eis Fünfte.  © Ben Curtis/AP/dpa

17. Februar, 15.40 Uhr: Deutschlands Biathlon-Staffel verschießt Medaille

Keine Medaille für Deutschlands Biathleten! In der Staffel ist das DSV-Quartett auf dem vierten Platz ins Ziel gekommen. Frankreich krönte sich zum ersten Mal zum Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf der Schlussrunde auf Distanz. Schweden gewann mit rund einer Minute hinter Frankreich Bronze, Team D folgte fast eine weitere Minute dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Von der Laufleistung her wäre eine Medaille lange drin gewesen, doch die DSV-Athleten schossen mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden, lediglich Frankreich schoss zumindest neunmal daneben und musste zudem einmal in die Strafrunde abdrehen.

Philipp Horn kam nicht näher ran.  © Hendrik Schmidt/dpa

17. Februar, 15.31 Uhr: Deutschlands Biathleten weit hinter Top drei zurück

Deutschland kommt nicht näher ran! Positionstechnisch brachte Philipp Nawrath das deutsche Quartett zwar auf Rang vier vor, lag beim Wechsel allerdings schon 49 Sekunden hinter dem Führungstrio.

Denn Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne zusammen Tempo, während Nawrath alleine arbeiten musste, dazu kamen drei Schießfehler beim Stehendschießen. So hat Philipp Horn nun eine große Aufgabe auf der Schlussrunde vor sich, muss dabei auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

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