Zu viel "Wonderwall" geschmettert: Harry Kane versagt bei legendärem Interview komplett die Stimme

Mexiko-City - Erst schmetterte er im Aztekenstadion mit Tausenden Engländern "Wonderwall" von Oasis, dann waren von seiner Stimme nur noch ein paar Piepser übrig. Harry Kane (32) hat nach dem Sieg über Gastgeber Mexiko bei der WM ein legendäres Interview gegeben.

Harry Kane (32) feierte ausgelassen mit den englischen Fans und schmetterte "Wonderwall" von Oasis. Danach war seine Stimme weg.  © Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Die Reporterin der BBC kannte aber auch keine Gnade mit dem Super-Stürmer und zog das Frage-Antwort-Spiel über eine Minute lang durch. "Yeah, Jude", wollte ein erschöpfter, aber glücklicher Harry Kane gerade zu seinem Statement ansetzen, als er selbst bemerkte, dass das Reden gar nicht so leicht war. "Meine Stimme ist weg", krächzte er.

Nach der nächsten Frage sagte er: "Ich habe da drüben gesungen, ich kann nicht wirklich reden." Man musste sich wirklich Sorgen um seine piepsende Stimme machen. Immer wieder hustete der Goalgetter der "Three Lions" und des FC Bayern München. "Es ist unglaublich. Ein verrücktes Spiel. Mein Gott, wir haben so gekämpft. Unglaublich, die Mannschaft, alles, das ist so unglaublich", konnte er den Viertelfinal-Einzug gegen Mexiko kaum glauben.

Es war ein heftiges Stück Arbeit für die Engländer, die zwar durch die beiden Treffer von Jude Bellingham (36. und 38. Minute) früh in Führung lagen, bis zum Sieg aber noch einige Rückschläge einstecken mussten.

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So kam der Gastgeber im Hexenkessel von Mexiko-City noch vor der Pause auf 1:2 durch Julian Quinones (42.) heran, nach der Pause flog Englands Jarell Quansah (54.) mit glatt Rot vom Platz.

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"Three Lions" kämpfen, feiern und bangen am Ende um die Gesundheit von Jordan Henderson

Dank seines Elfmeters führte England gegen Mexiko zwischenzeitlich mit 3:1.  © Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Doch die "Lions" kämpften wie wahre Löwen, Harry Kane höchstpersönlich verschaffte seinem Team beim 3:1 per Elfmeter (60.) wieder ein wenig Luft.

Das große Zittern begann, als auch Mexiko einen Strafstoß zugesprochen bekam, den Raúl Jimnénez in der 69. Minute verwandelte.

England fightete und schaffte in Unterzahl am Ende Historisches, denn noch nie hatte Mexiko ein WM-Spiel im Aztekenstadion verloren.

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Umso ausgelassener und stimmgewaltiger war der Jubel der Fans und des Teams. Gemeinsam brachten sie das Rund mit ihren Gesängen zum Beben.

Der Abend endete aber jäh, als sich Jordan Henderson (36) beim Springen über die Werbebande schwer am Handgelenk verletzte.

Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, eine genaue Diagnose seiner Verletzung steht noch aus.

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