Räder statt Ski: Verletzte Lindsey Vonn schon wieder auf Tempojagd

USA - Die Speed-Queen bleibt sich treu! Nach ihrem Horror-Sturz bei den Olympischen Winterspielen und mehreren Operationen kämpft sich Lindsey Vonn (41) allmählich zurück in einen geregelten Alltag. Dabei hat sie sich jetzt technische Unterstützung besorgt.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 verletzte sich Lindsey Vonn (41) schwer.  © FRANÇOIS-XAVIER MARIT / AFP

"Ich habe ein paar neue Räder", schrieb die US-amerikanische Skirennläuferin zu einem Video auf Instagram, in dem sie auf einem E-Roller durch die eigenen vier Wände fährt.

Erst vor einer guten Woche war die 41-Jährige infolge ihrer komplizierten Schienbeinfraktur aus dem Krankenhaus entlassen worden und nach Hause zurückgekehrt. Dabei war sie allerdings noch auf einen Rollstuhl zur Fortbewegung angewiesen.

Sie kündigte bereits an, dass sie jenen in wenigen Wochen gegen Krücken auszutauschen hofft, doch offenbar hatte sie das Gefährt bereits deutlich früher satt.

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"Das ist das Tempo, das ich in nächster Zeit gehen kann, aber es ist besser als der Rollstuhl!", versicherte Vonn.

Einen Namen hat sie dem Metallgestell mit drei Rädern, einem Sitz und Frontkorb auch bereits gegeben: "Ich nenne ihn 'Speedy'", scherzte der Ski-Star und hängte noch ein verschmitzt zwinkerndes Smiley an.

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Lindsey Vonn denkt zum internationalen Frauentag an ihre Mutter

Zum internationalen Frauentag am Sonntag erinnerte Lindsey Vonn (41) an ihre verstorbene Mutter.  © Screenshot/Instagram/lindseyvonn

Trotz der schweren Verletzung, die um ein Haar zu einer Amputation ihres linken Beines geführt hätte, bewies Vonn bereits, dass sie nicht lange stillsitzen kann. Lediglich 25 Tage nach dem Sturz in Cortina schwitzte sie im Gym schon wieder beim Training.

Am Sonntag düste die dann nicht nur auf dem E-Roller durch die Bude, sondern teilte auch eine positive Botschaft zum internationalen Frauentag in ihrer Story.

Sie sei sehr dankbar für alle Frauen in ihrem Leben - insbesondere für ihre Mutter Lindy, die im August 2022, ein Jahr nach ihrer ALS-Diagnose, verstarb.

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"Die positivste und widerstandsfähigste Frau, die ich je gekannt habe. Wenn sie positiv bleiben konnte, kann ich das auch", schrieb sie zu einem älteren Foto aus dem Krankenhaus.

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