Coronavirus: Coronavirus-Variante aus Brasilien in Deutschland nachgewiesen

Deutschland/Welt - Das Coronavirus dürfte Deutschland auch noch in den nächsten Monaten in Atem halten. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 2.112.343 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. 1.797.648 davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 50.919 Menschen mit oder an dem Virus.

Die USA haben nach wie vor weltweit die meisten Fälle registriert: Über 24,63 Millionen Infizierte und 410.378 Tote wurden bereits erfasst.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 97,61 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 2.093.387 Todesfälle (alle Angaben Stand 22. Januar, 12.30 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 22. Januar, 12.43 Uhr: Blick zu unseren Nachbarn nach Polen: So sieht es bei Senioren-Impfterminen aus

In Polen sind nach Regierungsangaben bereits jetzt die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel.

In Polen sind nach Regierungsangaben die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben.
In Polen sind nach Regierungsangaben die meisten Termine für die Corona-Impfung von Senioren bis Ende März vergeben.  © Lukasz Gagulski/PAP/dpa

Update, 22. Januar, 12.17 Uhr: Coronavirus-Variante aus Brasilien in Deutschland nachgewiesen

Erstmals ist in Deutschland ein Nachweis der in Brasilien kursierenden Corona-Variante bekannt geworden.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel.

Die Illustration zeigt das Aussehen von Coronaviren.
Die Illustration zeigt das Aussehen von Coronaviren.  © Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa

Update, 22. Januar, 12.16 Uhr: Steinmeier: Ignoranten können bei Corona manches gefährden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat diejenigen kritisiert, die sich nach wie vor nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen halten.

"Einige wenige Ignoranten oder diejenigen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen sich an den Maßnahmen nicht orientieren, ihre Lebenshaltung anders gestalten, können manches gefährden", warnte Steinmeier am Freitag in Berlin.

Sie könnten "vor allem dafür sorgen, dass die Beschränkungen noch länger anhalten, als wir uns das alle wünschen".

In einer Online-Gesprächsrunde mit von der Pandemie betroffenen Bürgern betonte der Bundespräsident: "Es hängt an jeder Einzelnen und jedem Einzelnen von uns."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (56) tauscht sich bei seiner zweiten "Bürgerlage" aus dem Schloss Bellevue per Video-Livestream erneut mit den sieben Bürgerinnen und Bürger aus, mit denen er sich zuerst im Dezember 2020 über ihre Lage in der Pandemie unterhalten hat.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (56) tauscht sich bei seiner zweiten "Bürgerlage" aus dem Schloss Bellevue per Video-Livestream erneut mit den sieben Bürgerinnen und Bürger aus, mit denen er sich zuerst im Dezember 2020 über ihre Lage in der Pandemie unterhalten hat.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 22. Januar, 11.56 Uhr: Pflicht zu medizinischen Masken auch im Luftverkehr

Die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch in Flugzeugen deutscher Gesellschaften und Flughäfen verschärft.

Ab dem 1. Februar müssen auch dort medizinische Masken oder solche mit der FFP2-Norm getragen werden, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Freitag mitteilte.

Man habe den Bund-Länder-Beschluss vom Dienstag entsprechend aufgegriffen. Einfache Stoffmasken sind dann ebenso ungenügend wie Gesichtsvisiere oder andere Bedeckungen wie Schals.

Update, 22. Januar, 11.47 Uhr: Coronahilfen: Länderminister fordern höhere Vorschüsse an Firmen

Die Wirtschaftsminister der Länder haben den Bund aufgefordert, den in der Coronakrise schwer gebeutelten Unternehmen stärker unter die Arme zu greifen als bisher geplant.

Die Abschlagzahlung für eine Firma sollte bis zu 150.000 Euro pro Monat betragen und nicht nur 100.000 Euro, sagte der Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, NRW-Ressortchef Andreas Pinkwart (FDP), am Freitag in Düsseldorf.

Er begründete die Forderung nach einem höheren Vorschuss auf die spätere Zahlungen damit, dass es mit der Auszahlung der kompletten Förderung noch dauern werde. Umso wichtiger sei es, dass Firmen schnell Geld in die leeren Kassen bekämen.

Andreas Pinkwart (60, FDP), Nordrhein-Westfalens Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz, informiert über die Ergebnisse der Wirtschaftsministerkonferenz zu den Corona-Hilfen.
Andreas Pinkwart (60, FDP), Nordrhein-Westfalens Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz, informiert über die Ergebnisse der Wirtschaftsministerkonferenz zu den Corona-Hilfen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Update, 22. Januar, 11.34 Uhr: 60 Prozent der Pflegeheimbewohner haben erste Impfung

Mehr als jeder zweite Pflegeheimbewohner in Deutschland hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen eine erste Impfung erhalten.

"60 Prozent der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner sind bereits geimpft erstmalig, die ersten haben die Zweitimpfung erhalten. Ein großer Teil des Personals ist geimpft", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

Man habe allen Grund zur Annahme, dass die Impfteams, wie von Bund und Ländern vereinbart, bis Mitte Februar in allen Pflegeheimen ein Impfangebot machen könnten.

Update, 22. Januar, 11.19 Uhr: Spahn hält Null-Covid-Strategie für Deutschland für keine Lösung

Aus Sicht von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist die Null-Covid-Strategie für Deutschland nicht geeignet.

"Das Modell sehe ich nicht auf Deutschland übertragbar", sagte Spahn am Freitag in Berlin.

Das Land liege in der Mitte eines Kontinents, in der Mitte der Europäischen Union, "deswegen sehe ich Null als dauerhafte Zielmarke nicht als das, was in einem Land wie Deutschland mit unserer Lage und Situation funktionieren kann."

Eine Initiative "Zero Covid»"macht sich mit diesem Ziel gerade für einen kompletten Shutdown europaweit stark.

Update, 22. Januar, 11.18 Uhr: VW erwartet für 2020 trotz Corona 10 Milliarden Euro Betriebsgewinn

Der VW-Konzern rechnet für das abgelaufene Jahr trotz erheblicher Absatzverluste durch die Corona-Folgen mit einem Gewinn von rund 10 Milliarden Euro im laufenden Geschäft.

Wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten, könne dieser Wert für das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen - darunter vor allem weitere Rechtskosten zur Bewältigung der Dieselkrise - auf Basis vorläufiger Zahlen angenommen werden.

Angaben zum Nettogewinn machte Volkswagen noch nicht. Auch hier kalkulierte der Autohersteller zuletzt aber damit, 2020 noch in den schwarzen Zahlen abschließen zu können. Die Verkäufe hatten sich im vierten Quartal bereits wieder stabilisiert.

Niedersachsen, Braunschweig: Das VW-Logo hängt am Volkswagenwerk Braunschweig.
Niedersachsen, Braunschweig: Das VW-Logo hängt am Volkswagenwerk Braunschweig.  © Sina Schuldt/dpa

Update, 22. Januar, 10.28 Uhr: Spahn: "Es ist noch nicht vorbei"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat um Verständnis für die Verlängerung des Corona-Lockdowns geworben.

Die aktuellen Zahlen seien in den letzten Tagen ermutigend und gingen in die richtige Richtung, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Aber sie seien immer noch auf einem zu hohen Niveau.

Knapp 5000 Covid-19 Patienten seien für das Gesundheitswesen unter Anspannung machbar, aber das könne kein Dauerzustand sein. "Es ist noch nicht vorbei, auch nach einem Jahr nicht, obwohl wir es uns alle wünschen."

Jens Spahn (40, CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.
Jens Spahn (40, CDU), Bundesminister für Gesundheit, nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.  © Michael Kappeler/dpa POOL/dpa

Update, 22. Januar, 10.27 Uhr: Gesundheitsministerium wirbt mit 25-Millionen-Kampagne fürs Impfen

Mit einer Kampagne werben Bundesgesundheitsministerium, Robert Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Impfungen gegen das Coronavirus.

Insgesamt 25 Millionen Euro sind für die von der Berliner Agentur Scholz & Friends konzipierte Kampagne "Deutschland krempelt die #Ärmelhoch" vorgesehen, wie eine Ministeriumssprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte.

Mehr als 12 Millionen Euro der Kosten entfielen auf Plakate.

Die Kampagne sei zweigeteilt, sagte die Sprecherin. "Die erste Phase nimmt die Menschen in den Blick, die am meisten gefährdet sind und zuerst geimpft werden. Diese Menschen wollen wir mit zielgerichteten Informationen erreichen. Zugleich wirbt die Kampagne in der Gesamtbevölkerung für Solidarität mit besonders Schutzbedürftigen."

Die zweite Phase starte, "wenn Impfstoff für die gesamte Bevölkerung vorhanden ist".

Titelfoto: Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa

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