Coronavirus: Schon über 91.000 Corona-Fälle und 1200 Tote in Deutschland!

Deutschland/Welt - Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Die derzeitige Lage hat drastische Auswirkungen auf das Leben.

Covid-19-Patienten werden in einem provisorischen Feldlazarett, das auf dem auf einem Messegelände errichtet wurde, betreut.
Covid-19-Patienten werden in einem provisorischen Feldlazarett, das auf dem auf einem Messegelände errichtet wurde, betreut.  © dpa/Manu Fernandez/AP

Nahezu alle öffentlichen Veranstaltungen und Sportevents sind abgesagt, Schulen und Kitas wurden nach und nach geschlossen.

Mittlerweile gibt es 92.052 bestätigte Infektionen in Deutschland und 1268 Todesfälle (Stand 3. April, 22 Uhr).

Besonders betroffen sind noch immer die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Die USA brechen unterdessen traurige Rekorde: 266.578 Infizierte (3. April, 22 Uhr) - nirgends gibt oder gab es derart viele Fälle. 

Beim tragischen Spitzenreiter Italien gibt es derzeit 119.827 Nachweise, in Spanien sind es 117.710 Fälle. Doch auch in Frankreich ist die Zahl mit 64.338 sehr hoch (Stand 3. April, 20.30 Uhr).

Weltweit gibt es über 1.084.015 bestätigte Fälle und 58.155 Tote, aber auch mehr als 227.745 Heilungen (Stand 3. April, 22 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.                                                                              

Update, 3. April, 22.20 Uhr: Der aktuelle Stand am Freitagabend

In Deutschland sind bis Freitagabend mehr als 91.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer TAG24-Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. 

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 22.600 nachgewiesenen Fällen und mindestens 365 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19.500 Fällen und mindestens 245 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 160,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 102,4.

Mindestens 1268 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Alle bekannten Fälle gibt es hier in der Übersicht:

Der aktuelle Stand in Deutschland.
Der aktuelle Stand in Deutschland.  © TAG24
Die aktuelle Entwicklung in Deutschland.
Die aktuelle Entwicklung in Deutschland.  © TAG24
Die aktuelle Entwicklung in ausgewählten Ländern.
Die aktuelle Entwicklung in ausgewählten Ländern.  © TAG24
Der aktuelle Stand in Europa.
Der aktuelle Stand in Europa.  © TAG24
Der aktuelle Stand weltweit.
Der aktuelle Stand weltweit.  © TAG24

Update, 3. April, 22.15 Uhr: Corona-Test für jeden in Nähe von Trump und Pence

Das Weiße Haus verschärft die Maßnahmen, um die Gefahr einer Infektion von US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence mit dem Coronavirus einzudämmen. Jeder, von dem erwartet werde, dass er sich in unmittelbarer Nähe von Trump oder Pence befinde, werde getestet, teilte der stellvertretende Sprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, mit. Die Maßnahme gelte von Freitag an. Damit solle auch festgestellt werden, ob die betroffenen Personen womöglich das hochansteckende Virus in sich trügen, ohne Symptome zu zeigen.

Trump war am Donnerstag ein zweites Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden - dieses Mal mit einem neuen Schnelltest. Trump sagte, das Resultat habe innerhalb von "14 oder 15 Minuten" vorgelegen. Der Test selbst habe "buchstäblich eine Minute" gedauert und sei deutlich angenehmer als die erste Untersuchung gewesen.

Bereits Mitte März hatte sich Trump auf das Coronavirus testen lassen, damals unter öffentlichem Druck. Trump war zuvor bei einem Besuch des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro in seinem Feriendomizil Mar-a-Lago mit mindestens zwei Personen in Kontakt gewesen, die später positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 

Donald Trump (l.), Präsident der USA, und US-Vizepräsident Mike Pence.
Donald Trump (l.), Präsident der USA, und US-Vizepräsident Mike Pence.  © dpa/Evan Vucci/AP

Update, 3. April, 22.07 Uhr: Papst spricht Menschen in Corona-Krise Mut zu

Papst Franziskus hat Menschen in aller Welt dazu aufgerufen, in der Corona-Krise den Glauben nicht zu verlieren und einander Trost zu spenden. "Es ist ein schwerer Moment für uns alle. Für viele ist es sehr hart", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer am Freitag verbreiteten Videobotschaft.

Er forderte die Menschen auf, großzügig zu sein, Bedürftigen zu helfen und sich an die Einsamsten über Telefon oder soziale Medien zu wenden. Er erwähnte in dem Zusammenhang ältere Menschen, Obdachlose, Insassen von Haftanstalten, Hinterbliebene, jene, die sich Sorgen um ihren Job machten sowie "Helden", die in Krankenhäusern arbeiten und wichtige Dienste für die Gesellschaft leisteten.

Papst Franziskus erteilt auf dem wegen der Coronavirus-Pandemie leeren Petersplatz den Sondersegen «Urbi et Orbi» (der Stadt und dem Erdkreis).
Papst Franziskus erteilt auf dem wegen der Coronavirus-Pandemie leeren Petersplatz den Sondersegen «Urbi et Orbi» (der Stadt und dem Erdkreis).  © dpa/Yara Nardi/REUTERS/AP

Der 83 Jahre alte Papst tritt wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich auf. Schon Mitte März hatte der Vatikan mitgeteilt, dass die Ostermesse im Vatikan diesmal ohne Besucher begangen werde. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche. "Wir werden die Karwoche auf wirklich ungewöhnliche Weise feiern", sagte Franziskus am Freitag.

Mit Blick auf die Auferstehung Jesu, die Ostern gefeiert wird, sprach der Papst von einer Hoffnung auf bessere Zeiten, befreit vom Bösen und von dieser Pandemie. "Hoffnung enttäuscht nicht, sie ist keine Illusion."

Polizeiautos und Beamte patrouillieren auf einem leeren Petersplatz während des Angelusgebetes von Papst Franziskus. Der Papst unterstützt den Aufruf des UNO-Chefs zu einem Waffenstillstand in allen Konfliktregionen der Welt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
Polizeiautos und Beamte patrouillieren auf einem leeren Petersplatz während des Angelusgebetes von Papst Franziskus. Der Papst unterstützt den Aufruf des UNO-Chefs zu einem Waffenstillstand in allen Konfliktregionen der Welt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.  © dpa/Andrew Medichini/AP

Update, 3. April, 22.02 Uhr: Über 580 Tote innerhalb eines Tages in Frankreich

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Opfer weiter drastisch angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 588 neue Todesfälle gemeldet worden, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Freitagabend in Paris. Seit dem 1. März seien mindestens 6507 infizierte Menschen gestorben, davon 5091 im Krankenhaus, 1416 in Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. 

Auch die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, ist von knapp 6400 auf 6662 angestiegen, 35 Prozent seien unter 60 Jahren, wie er erklärte.

Ein Polizeibeamter patrouilliert an einem Straßen-Kontrollpunkt, um sicherzustellen, dass Personen ohne Sondergenehmigung den Kontrollpunkt nicht passieren. In Frankreich gelten landesweit strenge Ausgangs- und Transportbeschränkungen.
Ein Polizeibeamter patrouilliert an einem Straßen-Kontrollpunkt, um sicherzustellen, dass Personen ohne Sondergenehmigung den Kontrollpunkt nicht passieren. In Frankreich gelten landesweit strenge Ausgangs- und Transportbeschränkungen.  © dpa/Thibault Camus/AP

Update, 3. April, 22 Uhr: Ganzer Stadtteil im Zentrum von Havanna abgeriegelt

Kuba hat einen bei Touristen beliebten Teil der Innenstadt Havannas wegen der Corona-Pandemie abgeriegelt. Damit solle die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus angehalten werden, berichtete das Staatsfernsehen am Freitag unter Berufung auf die Regierung. Im Stadtteil "El Carmelo" hätten sich besonders viele Menschen durch Kontakt mit Ausländern oder mit Kubanern, die im Ausland gewesen seien, angesteckt.

Die rund 27.000 Bewohner der Gegend dürfen diese ab der Nacht zum Samstag (Ortszeit) vorerst nicht mehr verlassen. Rein und raus kommt den Angaben zufolge nur, wer unerlässliche Dienste zu verrichten hat und nachweisen kann, nicht mit dem Virus infiziert zu sein. In dem sozialistischen Karibikstaat wurden bislang 269 Infektionen und sechs Todesfälle bestätigt.

In "El Carmelo", das zum Stadtteil El Vedado gehört, gibt es viele der Privatunterkünfte, in denen Touristen häufig in Kuba unterkommen. Zu dem Viertel gehört auch der Malecón - die Flaniermeile am Wasser.

Eine Frau trägt eine Maske als Vorsichtsmaßnahme gegen das neuartige Coronavirus.
Eine Frau trägt eine Maske als Vorsichtsmaßnahme gegen das neuartige Coronavirus.  © dpa/Ramon Espinosa/AP

Update, 3. April, 21.55 Uhr: Schon über 420 Tote wegen Corona in Türkei

In der Türkei sind offiziellen Angaben zufolge innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 69 Menschen mit Corona-Infektion gestorben. Damit sei die Gesamtzahl dieser Toten auf 425 gestiegen, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitagabend mit. Zudem seien 2786 weitere Menschen positiv getestet worden - die Zahl der offiziell gemeldeten Fälle stieg damit auf 20.921. In der Türkei mit ihren rund 83 Millionen Einwohnern sind bisher 141.716 Tests durchgeführt worden.

Präsident Recep Tayyip Erdogan wandte sich am Abend erneut an die Nation. Nach den Senioren ab 65 Jahren und den chronisch Kranken erteilte er nun auch den Unter-20-Jährigen ein Ausgangsverbot. Das solle ab Mitternacht gelten. Er erklärte auch das Maskentragen an belebten Orten wie Märkten oder in Geschäften für verpflichtend. Außerdem sollten in 31 Städten vorerst für 15 Tage Autos weder ein noch aus fahren dürfen.

Ein Mann mit Schutzmaske steht in der leeren Istiklal Caddesi (Unabhängigkeitsstraße).
Ein Mann mit Schutzmaske steht in der leeren Istiklal Caddesi (Unabhängigkeitsstraße).  © dpa/Yasin Akgul/Dpa

Update, 3. April, 21.05 Uhr: Fast 3500 Infizierte in Berlin

Zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen sind in Berlin gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung des Senats gab es bis Freitagnachmittag in der Hauptstadt 22 Todesopfer (Stand: 16.15 Uhr). 14 der gestorbenen Patienten seien mehr als 80 Jahre alt gewesen.

Die Zahl der bestätigten Fälle von Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg auf 3486, das waren 263 mehr als am Vortag. Etwa die Hälfte der Betroffenen - insgesamt 1720 - gelten mittlerweile als genesen. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 473 Menschen, davon 124 intensivmedizinisch. Die höchste Fallzahl mit 501 gibt es in Berlin-Mitte.

So verteilen sich die Infizierten in Berlin.
So verteilen sich die Infizierten in Berlin.  © TAG24

Update, 3. April, 21 Uhr: Chaos vor argentinischen Banken am ersten Öffnungstag nach Wochen

Am ersten Öffnungstag nach zwei Wochen haben sich vor den Banken in Argentinien lange Schlangen gebildet. Tausende Rentner stellten sich am Freitag vor den Bankfilialen im ganzen Land an, um ihre Pensionszahlungen zu kassieren. In einigen Städten mussten sie bis zu sechs Stunden warten, wie der Fernsehsender TN berichtete. Wegen des großen Andrangs sollten die Kreditinstitute auch am Wochenende öffnen.

Im Zuge der seit zwei Wochen geltenden weitreichenenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie blieben in Argentinien zuletzt auch die Banken geschlossen. Allerdings verfügen zahlreiche Rentner in dem südamerikanischen Land nicht über ein Konto und kassieren ihre Pensionszahlungen deshalb einmal im Monat in bar. Experten kritisierten, dass nun ausgerechnet besonders gefährdete ältere Menschen stundenlang in großen Gruppen vor den Banken standen und so dem Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ausgesetzt waren.

Die Lage könnte sich Mitte des Monats noch einmal verschärfen, wenn die ersten staatlichen Unterstützungsleistungen für Beschäftigte im informellen Sektor ausgezahlt werden. Vom 15. April an sollen Kleinstunternehmer, Tagelöhner und Hausangestellte je 10.000 Pesos (rund 140 Euro) als Verdienstausfall erhalten. Mehr als elf Millionen Menschen haben bereits einen Antrag auf die Hilfszahlung gestellt.

Eine Frau lässt ihre Temperatur messen, bevor sie einen Supermarkt betritt.
Eine Frau lässt ihre Temperatur messen, bevor sie einen Supermarkt betritt.  © dpa/Florencia Martin

Update, 3. April, 20.55 Uhr: Mann bedroht bei Corona-Kontrolle Polizist mit Messer

Bei einer Polizeikontrolle in Wismar wegen der Corona-Kontaktsperre hat ein Mann ein Messer gezückt und die Beamten bedroht. Erst als ein Polizist seine Pistole zog und auf ihn richtete, habe der 42-Jährige das Messer fallen lassen, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann, der laut Polizeibericht stark betrunken war, gehörte zu einer fünfköpfigen Gruppe, die offensichtlich gegen das Kontaktverbot verstieß.

Alle Betroffenen wurden wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt. Gegen den 42-Jährigen laufen zudem unter anderem Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Er habe auch nach mehrfacher Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, damit in Richtung der Beamten gestikuliert.

Polizisten stehen vor dem Landratsamt in Wismar. (Symbolbild)
Polizisten stehen vor dem Landratsamt in Wismar. (Symbolbild)  © dpa/Jens Büttner/dpa-Zentralbild

Update, 3. April, 20.45 Uhr: Mehrere Corona-Fälle in Berliner Pflegeheim

16 Menschen in einem Pflegeheim in Berlin-Neukölln sind nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das teilte das Diakoniewerk Simeon als Träger des Hermann-Radtke-Hauses in Britz am Freitag mit. Vier Mitarbeiter seien trotz Schutzmaßnahmen ebenfalls positiv getestet worden und befänden sich in Quarantäne. Die Bewohner würden weiter im Heim versorgt, dabei werde Schutzausrüstung eingesetzt. Zwischenzeitlich seien Bewohner im Krankenhaus gewesen, sagte Geschäftsführerin Marion Timm auf Anfrage.

Alle Bewohner des Heims seien getestet worden und sollen in zwei Wochen erneut getestet werden, hieß es. Wie alt die Betroffenen sind und wie viele Menschen insgesamt im Heim leben, konnte Timm nicht sagen. Vermutet werde, dass sich die Menschen bereits vor einigen Wochen beim gemeinsamen Kegeln angesteckt hätten - noch vor dem Kontaktverbot. Kenntnis vom positiven Testergebnis eines Teilnehmers habe man zehn Tage später erhalten. "Umgehend" seien weitere Maßnahmen eingeleitet worden, so das Diakoniewerk Simeon.

Der Fall sei dem Gesundheitsamt Neukölln und der Heimaufsicht bekannt, teilte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung auf Anfrage mit. "Es wurden alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, der Pflegekräfte und des weiteren Personals eingeleitet." Auch Tests von Pflegekräften und weiterem Personal seien veranlasst worden. Die Menschen hätten sich angesteckt, "bevor die Berliner Eindämmungsmaßnahmenverordnung am 17.03.2020 mit weitreichenden Einschränkungen zum Besuchsrecht von Angehörigen und Ehrenamtlichen beschlossen wurde", so der Sprecher.

Bisher waren in Berlin keine größeren Ausbrüche in Pflegeheimen öffentlich bekannt. Auf dpa-Anfrage hatte die Gesundheitsverwaltung kürzlich erklärt, mit Stand 30. März seien von neun stationären Pflegeeinrichtungen und einer Kurzzeitpflegeeinrichtung Meldungen zu infizierten Bewohnern, Verdachtsfällen auf Covid-19 sowie Maßnahmen der Quarantäne gemeldet worden. Weitere Details dazu wurden nicht genannt. Eine dpa-Anfrage zur Zahl der bisher Infizierten in Heimen war bis Freitag unbeantwortet. In anderen deutschen Städten sind bereits mehrere Heimbewohner im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen gestorben.

Eine Pflegekraft geht in einem Pflegeheim mit einer älteren Frau über einen Korridor.
Eine Pflegekraft geht in einem Pflegeheim mit einer älteren Frau über einen Korridor.  © DPA/Christoph Schmidt

Update, 3. April, 20.40 Uhr: Der aktuelle Stand in Europa

In Deutschland stiegen die Infizierten-Zahlen zwischenzeitlich auf über 90.000.

So verteilen sich die über 90.000 Corona-Fälle in Deutschland.
So verteilen sich die über 90.000 Corona-Fälle in Deutschland.  © TAG24
Weltweit gibt es bereits mehr als 1.000.000 Fälle.
Weltweit gibt es bereits mehr als 1.000.000 Fälle.  © TAG24

Update, 3. April, 20.35 Uhr: Erste Beatmungsgeräte werden nächste Woche verteilt

Die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das am Freitag an die Abgeordneten von Union und SPD ging, heißt es, bis zum kommenden Mittwoch sei geplant, "in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen". Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien "Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert" worden.

Das Ministerium habe Verträge mit mehreren Anbietern über den Kauf von mehr als 20.000 Beatmungsgeräten geschlossen. Da diese größtenteils noch produziert werden müssten, "laufen sie über mehrere Monate verteilt zu".

Beatmungsgeräte stehen auf der Intensivstation des Mannheimer Universitätsklinikums.
Beatmungsgeräte stehen auf der Intensivstation des Mannheimer Universitätsklinikums.  © dpa/Uwe Anspach

Update, 3. April, 20.30 Uhr: Über 1200 neue Infektionen in Baden-Württemberg

Nachweislich weitere 1209 Menschen haben sich im Südwesten mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten auf mindestens 17.180 (Stand: 16 Uhr), teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Stuttgart mit. 

321 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang gestorben. Knapp 1000 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Titelfoto: dpa/Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire, dpa/Manu Fernandez/AP

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