Coronavirus: Ganz Österreich ab Sonntag kein Risikogebiet mehr

Deutschland/Welt - In Deutschland ist die bundesweite Corona-Inzidenz im Sinkflug. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

In vielen Regionen Deutschlands hat die Außengastronomie mittlerweile wieder geöffnet.
In vielen Regionen Deutschlands hat die Außengastronomie mittlerweile wieder geöffnet.  © Angelika Warmuth/dpa

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie rund 3,72 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

89.821 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 18,3 (Vortag: 18,6).

Weltweit gibt es rund 175,19 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,78 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand: 12. Juni, 7.30 Uhr).

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Update, 12. Juni, 21.40 Uhr: Laschet und Merz werben gemeinsam für Innovationen nach Corona-Krise

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz haben gemeinsam für eine stärkere Innovations- und Gründerkultur als Konsequenz aus der Corona-Pandemie geworben.

Man werde nach der Pandemie sehen, welche Schäden durch die notwendigen Maßnahmen angerichtet worden seien, sagte Laschet am Samstag beim Abschluss der Beteiligungskampagne für das CDU-Wahlprogramm.

Man wisse noch nicht, wie sich die Wirtschaft danach entwickele. Ziel der CDU sei es, die 20er Jahre des Jahrhunderts zum "Modernisierungsjahrzehnt" zu machen - "auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland", betonte er.

Update, 12. Juni, 20.30 Uhr: WHO-Chef: Bis nächstes Jahr 70 Prozent der Weltbevölkerung impfen

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mit Hilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen.

Dieses Ziel solle bis zum nächsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagte der WHO-Chef beim Treffen der führenden westlichen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall bei einer virtuellen Pressekonferenz am Samstag.

Dazu seien jedoch weit größere Anstrengungen notwendig als bislang geplant. Er sei aber überzeugt, dass dieses Ziel erreichbar sei, so Tedros weiter. Die Produktionskapazitäten könnten bis dahin entsprechend erhöht werden.

Update, 12. Juni, 18.18 Uhr: Merkel: G7 will Verteilung von 2,3 Milliarden Impfdosen ermöglichen

Deutschland und die anderen G7-Staaten wollen nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis 2022 die Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff an Entwicklungsländer ermöglichen.

Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im südwestenglischen Carbis Bay.

Ein finaler Beschluss des Gipfels lag aber zunächst noch nicht vor.

Update, 12. Juni, 18.10 Uhr: Ganz Österreich ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Corona-Risikogebiete wird am Sonntag deutlich kürzer.

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz.

Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen.

Auch die Urlaubsinseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zwölf weitere Länder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika werden von der Risikoliste gestrichen, darunter die USA und Kanada.

In Kroatien sind ab Sonntag nur noch zwei Regionen im Landesinneren auf der Risikoliste, alle Urlaubsgebiete an der Adria-Küste sind "risikofrei".

In Griechenland werden die Peloponnes und die Inseln der nördlichen Ägäis - dazu zählen unter anderen Lesbos und Samos - von der Risikoliste gestrichen.

Für alle diese Länder und Regionen entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Österreich, Velden: Das Falkensteiner Schlosshotel Velden (alias "Schlosshotel am Wörthersee") aufgenommen vom See aus.
Österreich, Velden: Das Falkensteiner Schlosshotel Velden (alias "Schlosshotel am Wörthersee") aufgenommen vom See aus.  © picture alliance / dpa

Update, 12. Juni, 17.50 Uhr: EM-Fanmeile in Moskau bleibt trotz vieler Corona-Fälle offen

Wegen deutlich steigender Corona-Zahlen gelten in der russischen Hauptstadt Moskau mindestens eine Woche lang Einschränkungen - die Fanmeile zur Fußball-Europameisterschaft ist davon aber nicht betroffen.

Auf ihr werde wie geplant weitergearbeitet, teilten die Behörden der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge am Samstag mit.

Dort sei ohnehin die Anzahl der Menschen auf 5000 begrenzt. Reingelassen werde nur, wer sich vorher online angemeldet hat.

Die Zuschauer müssten zudem Masken tragen und Abstand halten. Außerdem werde am Eingang die Temperatur gemessen.

Update, 12. Juni, 16.30 Uhr: Putin zeichnet Entwickler von Corona-Impfstoff aus

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ausgezeichnet.

Im Kreml wurde am Samstag unter anderem der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg, geehrt, wie das Präsidialbüro mitteilte.

Der Impfstoff wurde vor zehn Monaten als weltweit erster für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben.

Putin zufolge haben 18 Millionen Russen mindestens eine Impfung erhalten. In Russland stieg die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder.

Wladimir Putin, Präsident von Russland.
Wladimir Putin, Präsident von Russland.  © Yuri Kochetkov/POOL EPA/AP/dpa

Update, 12. Juni, 16.20 Uhr: Johnson zweifelt an kompletter Lockerung zum 21. Juni

Der britische Premierminister Boris Johnson hat Zweifel an der für den 21. Juni geplanten Aufhebung aller restlichen Corona-Beschränkungen in England erkennen lassen.

Auf die Frage, ob er nun weniger optimistisch sei als noch Ende Mai, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News: "Ja, das ist sicherlich angemessen."

Die Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante des Virus sei sehr beunruhigend. Diese Variante werde leichter übertragen. Es stimme auch, dass Fallzahlen und Zahl der Krankenhausaufenthalte stiegen. Inwieweit sich das auf die Zahl der Todesopfer auswirke, lasse sich noch nicht sagen.

Johnson will am Montag bekanntgeben, wie sein weiterer Fahrplan aussieht.

Update, 12. Juni, 15.26 Uhr: Mallorca will Öffnung der Discos ab Mitte Juli zulassen

Auf der Party-Insel Mallorca wird das Leben immer normaler: Diskotheken, Pubs und andere Nachtlokale sollen gegen Mitte Juli im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage sowohl auf der liebsten Insel der Deutschen als auch auf den anderen Balearen wieder öffnen dürfen.

Dies berichtete die Zeitung "Diario de Mallorca" am Samstag unter Berufung auf die Regionalregierung in Palma.

Die Wiedereröffnung der Vergnügungslokale solle nach den Plänen Palmas um den 17. Juli herum passieren. Die endgültige Entscheidung solle aber erst nach einem siebentägigen Pilotprojekt Anfang Juli fallen.

Diskotheken, Pubs und andere Nachtlokale sollen auf Mallorca gegen Mitte Juli wieder öffnen dürfen.
Diskotheken, Pubs und andere Nachtlokale sollen auf Mallorca gegen Mitte Juli wieder öffnen dürfen.  © Jens Kalaene/ZB/dpa

Update, 12. Juni, 14.55 Uhr: Wieder deutlich mehr Corona-Neuinfektionen in Moskau

Die russische Hauptstadt Moskau verhängt aus Sorge vor weiter steigenden Corona-Zahlen neue Beschränkungen.

Am Samstag meldeten die Behörden 6700 Neuinfektionen - der höchste in diesem Jahr gemessene Wert binnen eines Tages. Bürgermeister Sergej Sobjanin (62) erwartet den Höhepunkt spätestens im Juli.

Auf eine solche Situation müsse in der 12-Millionen-Einwohner-Metropole reagiert werden, sagte er. Die kommende Woche solle deshalb für arbeitsfrei erklärt werden.

Zudem müssten Bars, Restaurants und Diskotheken um 23.00 Uhr schließen. In Parks würden etwa Spiel- und Sportplätze geschlossen.

Update, 12. Juni, 14.11 Uhr: Niedersachsen schickt 17 Millionen Masken an den Bund zurück

Das Land Niedersachsen will 17 Millionen Corona-Masken wegen unrichtiger Angaben wieder an den Bund zurückgeben.

Dabei handelt es sich um 12 Millionen OP-Masken und fünf Millionen FFP2-Masken, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums am Samstag.

Am Freitag war in einem NDR-Bericht zunächst von vier Millionen Masken die Rede gewesen.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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