Coronavirus: Studie: Neuseeland hat bestes Corona-Management - Deutschland Mittelfeld

Deutschland/Welt - Das Coronavirus hält Deutschland weiterhin in Atem. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 2,1 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Mehr als 1,9 Millionen davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 54.498 Menschen mit oder an dem Virus.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 100,85 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen über 2,17 Millionen Todesfälle (alle Angaben Stand 28. Januar, 6 Uhr).

Die Gesamtzahl der Impfungen liegt in Deutschland laut Robert Koch-Institut bei 1.926.689 (Stand: 27. Januar). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt bundesweit 98. (Stand: 28. Januar, 0 Uhr)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 28. Januar, 12.20 Uhr: Studie: Neuseeland hat bestes Corona-Management - Deutschland Platz 55

Neuseeland hat einem australischen Thinktank zufolge das weltweit beste Management der Corona-Krise bewiesen. Gefolgt wird der Pazifikstaat von den asiatischen Ländern Vietnam, Taiwan und Thailand.

Deutschland rangiert in der Liste nur auf Platz 55. Das 2003 gegründete Lowy Institute mit Sitz in Sydney hatte zuvor 98 Länder bezüglich ihres Umgangs mit der Pandemie analysiert. Speziell ging es um die 36 Wochen, nachdem in einem Land der einhundertste Infektionsfall bestätigt worden war.

Die USA stehen auf Platz 94, während Brasilien das Schlusslicht bildet. Auch afrikanische Staaten wie Ruanda (Platz 6) und Togo (Platz 15) liegen weit vor den meisten EU-Ländern.

Neuseeland, Auckland: Ein Passant mit Mundschutz geht durch die Innenstadt.
Neuseeland, Auckland: Ein Passant mit Mundschutz geht durch die Innenstadt.  © Li Qiaoqiao/Xinhua/dpa

Update, 28. Januar, 12.13 Uhr: Berlin will eigene Impfstoffproduktion starten

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (53, SPD) hat die Produktion von Corona-Impfstoff in Berlin in Aussicht gestellt.

"Berlin steht bereit, auch was die Impfstoffproduktion angeht, mitzuhelfen», sagte sie am Donnerstag in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. "Ich habe heute früh unseren Regierenden Bürgermeister unterrichtet, dass ich und meine Behörde in guten Gesprächen sind mit Berlin-Chemie." Das Pharmaunternehmen sei bereit, eine Impfstoffproduktion aufzubauen.

"Ich finde, das ist eine gute Nachricht", sagte die Senatorin. "Wir prüfen gemeinsam einen schnellen Ausbau von Impfstoffkapazitäten." Es wäre großartig, wenn Berlin einen Beitrag gegen die Impfstoffknappheit leisten könne. Welcher Impfstoff in Berlin produziert werden könnte, sagte die SPD-Politikerin nicht und nannte auch keine Details zum Stand der Gespräche.

Dilek Kalayci (53, SPD), Gesundheitssenatorin, stellt eine eigene Impfstoffproduktion in Berlin in Aussicht.
Dilek Kalayci (53, SPD), Gesundheitssenatorin, stellt eine eigene Impfstoffproduktion in Berlin in Aussicht.  © Wolfgang Kumm/dpa

Update, 28. Januar, 12.12 Uhr: Pandemie bremst erstmals seit Jahren Geschäfte von Finanzinvestoren

Die Corona-Pandemie hat die Geschäfte von Finanzinvestoren im deutschen Mittelstand gebremst. Erstmals seit 2015 sank im vergangenen Jahr die Summe der eingesetzten Finanzmittel wieder, wie die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) am Donnerstag mitteilte.

34 Transaktionen im Gesamtvolumen von rund 4,0 Milliarden Euro finanzierten Private-Equity-Gesellschaften demnach im vergangenen Jahr in Deutschland. In 18 Fällen veräußerten Gründer oder Familien ihre Unternehmen an einen Finanzinvestor.

Update, 28. Januar, 12 Uhr: Opposition wirft Regierung Konzeptlosigkeit bei Schulbetrieb vor

SPD und Grüne im Landtag haben der schwarz-gelben Landesregierung vorgeworfen, keine Konzepte für den weiteren Schulbetrieb in der Corona-Pandemie zu haben.

Eine systematische Vorbereitung für den Betrieb nach dem 14. Februar gebe es nicht, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef, Jochen Ott (46), am Donnerstag in einer Schuldebatte im Landtag. "Sie müssen jetzt regieren und mit Wechselmodellen die Sicherheit geben, wie es nach dem 14. Februar weitergehen kann", forderte Ott. Bund und Länder hatten den Corona-Lockdown mit Schließungen auch der Schulen bis zunächst 14. Februar beschlossen.

Update, 28. Januar, 11.47 Uhr: Europapolitiker sieht leichte Bewegung im Astrazeneca-Impfstreit

Im Impfstoffstreit der Europäischen Union mit Astrazeneca sieht der CDU-Europapolitiker Peter Liese (55) erste Bewegung.

Statt nur einer Lieferung seines Corona-Impfstoffs im Februar erwäge der Pharmakonzern nun drei, sagte Liese am Donnerstag. Zudem habe sich der Hersteller bereiterklärt, bereits eine Woche nach der Zulassung zu liefern statt nach zwei Wochen. Der Druck auf das Unternehmen trage erste Früchte.

Update, 28. Januar, 11.43 Uhr: Japans Olympia-Organisatoren bereiten Spiele in Tokio unbeirrt fort

Japans Olympia-Macher lassen sich von Zweifeln und Kritik an den Bemühungen um eine Austragung der Olympischen Spiele in Tokio nicht von ihrem Kurs abbringen.

"Wir gehen solide voran", sagte der Chef des japanischen Organisationskomitees, Yoshiro Mori, am Donnerstag nach einem Video-Gespräch mit dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach.

Im Februar werde es ein Treffen von Regierung, Tokios Gouverneurin, dem Organisationskomitee und Bach geben, kündigte Mori an. Dabei werde man über das weitere Vorgehen sprechen. Ein Termin stehe noch nicht fest. Man habe von Bach "große Unterstützung" erfahren, sagte Mori.

Knapp ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnungsfeier halten sich die Zweifel an einer Austragung der Sommerspiele in Tokio.
Knapp ein halbes Jahr vor der geplanten Eröffnungsfeier halten sich die Zweifel an einer Austragung der Sommerspiele in Tokio.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

Update, 28. Januar, 11.25 Uhr: Umfrage: Mehrheit will überwiegenden Flugstopp nach Deutschland

Eine Mehrheit der Deutschen hat sich für einen überwiegenden Stopp von Flügen nach Deutschland ausgesprochen.

Nach Auswertung einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden es 68 Prozent der Deutschen begrüßen, den Flugverkehr nach Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf nahezu null zu reduzieren. Jeder fünfte Befragte lehnte dies ab.

Update, 28. Januar, 11.17 Uhr: CDU wirft Berliner Senat "krachendes Versagen" bei Corona-Strategie vor

Die CDU-Fraktion hat dem Senat Versagen beim Organisieren der Corona-Tests in Berlin vorgeworfen.

"Man muss heute sagen, dass Ihre Teststrategie krachend gescheitert ist", sagte der gesundheitspolitische Sprecher Tim-Christopher Zeelen (37) am Donnerstag in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. Für die Kliniken und Pflegeheime ständen viel zu wenige Tests zur Verfügung, obwohl der Senat schon im Mai eine Berliner Teststrategie angekündigt habe.

Update, 28. Januar, 11.02 Uhr: Douglas schließt fast jede siebte Filiale in Deutschland

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.

Der Konzern reagiere mit dem Aus für rund 60 der mehr als 430 Filialen auf die immer schnellere Verlagerung der Umsätze ins Internet, sagte Douglas-Chefin Tina Müller am Mittwoch in Düsseldorf. Rund 600 der über 5200 Beschäftigen in den deutschen Filialen verlieren dadurch ihre Jobs.

Douglas habe in den vergangenen Monaten das gesamte Filialnetz auf den Prüfstand gestellt, weil immer mehr Kunden online einkauften, berichtete Müller. Corona habe diesen Trend noch einmal beschleunigt.

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.
Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.  © Fabian Strauch/dpa

Update, 28. Oktober, 10.48 Uhr: Regierung: Planungen für Impfgipfel werden noch heute abgestimmt

Die Planungen für ein rasches Spitzentreffen zur Lösung der Corona-Impfmisere werden immer konkreter.

"Die Bundesregierung ist für einen solchen Impfgipfel. Die Planungen dafür laufen und werden noch heute mit den Ländern abgestimmt", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert (60) am Donnerstag in Berlin mit.

Titelfoto: Li Qiaoqiao/Xinhua/dpa

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