Coronavirus: NRW kauft Masken von bekanntem Label, doch welche Rolle spielt der Sohn von Armin Laschet dabei?

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch Monate in Atem halten. Abstand halten und Maske tragen dürften noch die geringeren Hürden bleiben. Denn fast im gesamten November und Dezember heißt es nun wieder: Lockdown!

Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!
Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!  © Christoph Soeder/dpa

Laut der Universität Johns Hopkins sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.063.752 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Rund 731.964 Menschen sollen inzwischen genesen sein. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bereits auf insgesamt 16.312 (Stand 30. November, 12 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 13,39 Millionen Infizierte und 266.887 Tote wurden bereits erfasst (Stand 30. November, 12 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 62,80 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.460.437 Todesfälle (Stand 30. November, 12 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr >>> hier +++

Update, 30. November, 20 Uhr: Dorint-Hotels reichen Verfassungsbeschwerde wegen Corona-Hilfen ein

Die Hotelgruppe Dorint hat Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht gegen die aus ihrer Sicht unzureichende Entschädigung für die Corona-Maßnahmen gestellt. Die nicht zeitgerecht ausgezahlte Entschädigung führe zur Existenzgefährdung einer ganzen Branche, teilte die Hotelgesellschaft mit 4500 Mitarbeitern und Sitz in Köln am Montag mit.

Bei einem Schaden von 14,3 Millionen Euro im Vergleich zum November 2019 sei zunächst als Entschädigung nur eine Abschlagszahlung von 10.000 Euro geplant. Der Maximalbetrag sei zudem auf eine Million Euro gedeckelt - darüber hinausgehende Hilfen müssten angeblich erst mit der EU abgestimmt werden.

Köln: Der Schriftzug auf dem Dach des Dorint Hotels an der Messe.
Köln: Der Schriftzug auf dem Dach des Dorint Hotels an der Messe.  © Oliver Berg/dpa

Update, 30. November, 19.05 Uhr: Vier Corona-Fälle beim FSV: Nachholspiel Verl gegen Zwickau abgesagt

Das für Dienstag angesetzte Nachholspiel von Fußball-Drittligist FSV Zwickau beim SC Verl musste vom Deutschen Fußball-Bund wegen mehrerer positiver Corona-Befunde bei den Sachsen erneut abgesagt werden. Wie der FSV am Montag mitteilte, sei das Testergebnis bei vier Zwickauer Spielern positiv ausgefallen.

Die Mannschaft, die sich bereits auf dem Weg in Richtung Spielort Paderborn befand, musste die Fahrt abbrechen und begab sich auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes nach der Rückkehr umgehend in häusliche Quarantäne.

Update, 30. November, 18.57 Uhr: Lettland: Staatsspitze stimmt auf weitere Corona-Beschränkungen ein

Angesichts steigender Infektionszahlen hat die Staatsspitze Lettlands die Bevölkerung auf weitere Corona-Beschränkungen eingestimmt.

Die Regierung beabsichtige, den Anfang November verhängten Notstand bis zum 11. Januar zu verlängern. Damit soll die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in dem baltischen EU-Land eingedämmt werden.

Lettland mit seinen knapp 1,9 Millionen Einwohnern verzeichnete im Herbst einen rasanten Anstieg der Infektionsrate. Die Regierung in Riga hat deshalb zum zweiten Mal einen rund einmonatigen Notstand bis zum 6. Dezember aufgerufen. Wie bereits im Frühjahr sind dadurch das öffentliche Leben und die wirtschaftlichen Aktivitäten eingeschränkt.

Update, 30. November, 18.43 Uhr: WHO: Familienfeiern zu Weihnachten gegen Corona-Risiko abwägen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts der jüngsten Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Vorsicht gemahnt. Zwar sei vergangene Woche erstmals seit September die Zahl der Neuinfektionen vor allem dank der jüngsten Maßnahmen in Europa zurückgegangen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.

Er rief dazu auf, sich sehr genau zu überlegen, wie und ob man Weihnachten im Familienkreis feiern wolle. "Das Zusammensein mit Freunden und der Familie ist es nicht wert, sie oder sich selbst einem Risiko auszusetzen", meinte Tedros.

Zur umstrittenen Frage, ob Skiurlaube sicher oder gefährlich seien, äußerte sich die WHO eher ausweichend. Es gehe nicht um die eigentliche Aktivität, es gehe darum, ob etwa beim Transport jegliche Menschenansammlungen vermieden werden könnten, hieß es. Die Risiken müssten beherrscht werden können. In diesen Wochen sei eine der wichtigsten Fragen: Sollte ich wirklich reisen?

Update, 30. November, 18.40 Uhr: Türkei verschärft Corona-Ausgangssperren - Ärzte warnen vor "Tsunami"

Angesichts stark steigender Fallzahlen verschärft die Türkei ihre Corona-Restriktionen deutlich. Ausgangssperren würden ab Freitag das gesamte Wochenende gelten, kündigte der türkische Präsident Erdogan am Montag an.

Das Verbot beginnt demnach freitags um 21 Uhr und endet montags um 5 Uhr. Supermärkte seien aber zu bestimmten Zeiten geöffnet. Unter der Woche werde täglich eine abendliche Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gelten. Ältere Menschen ab 65 Jahren und Jüngere unter 20 Jahren dürften keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen. Es würden zudem keine Neujahrsfeiern abgehalten. An Beerdigungen dürften nur bis zu 30 Personen teilnehmen.

Die Zahl der Neuinfektionen war in der Türkei zuletzt, wie in vielen anderen Ländern, stark gestiegen.

Update, 30. November, 18.32 Uhr: NRW kauft van Laack-Masken: Welche Rolle spielt Laschet-Sohn?

Ein überraschender Kontakt zwischen dem Mode-Hersteller van Laack und der Düsseldorfer Staatskanzlei ruft die Opposition in Nordrhein-Westfalen auf den Plan: Laut van Laack-Inhaber Christian von Daniels hatte der Sohn des Ministerpräsidenten, Mode-Blogger Johannes "Joe" Laschet, die Tür für einen großen Deal mit Kitteln und Masken geöffnet.

van Laack-Inhaber Christian von Daniels arbeitet seit Jahren mit Fashion-Blogger "Joe" Laschet zusammen. Der "Rheinischen Post" sagte er in einem Interview: "Ich habe Joe gesagt, dass er seinem Vater meine Nummer geben kann, wenn das Land Hilfe bei der Beschaffung von Masken braucht." Ministerpräsident Armin Laschet habe dann tatsächlich angerufen. Mehr dazu lest Ihr >>> hier.

Armin Laschets (59, CDU) Sohn Johannes "Joe" Laschet (l., 31) arbeitet als Fashion-Blogger seit Jahren mit van Laack-Inhaber Christian von Daniels zusammen (Archivfoto).
Armin Laschets (59, CDU) Sohn Johannes "Joe" Laschet (l., 31) arbeitet als Fashion-Blogger seit Jahren mit van Laack-Inhaber Christian von Daniels zusammen (Archivfoto).  © Henning Kaiser/dpa

Update, 30. November, 18.25 Uhr: Zu Beethovens 250. Geburtstag: Bonner Barenboim-Konzert online

Die Feier zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn wird ein Online-und Fernseh-Ereignis. Das Konzert von Dirigent Daniel Barenboim mit seinem West-Eastern Divan Orchestra in der Oper Bonn werde am 17. Dezember auf 3Sat, im WDR-Fernsehen sowie im Radio übertragen und gestreamt.

Das teilte die Beethoven Jubiläums GmbH am Montag in Bonn mit. Ursprünglich war ein reguläres Konzert geplant. Aufgeführt wird Beethovens fünfte Sinfonie, außerdem spielt Barenboim das dritte Klavierkonzert.

"Uns geht es darum, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, ein Zeichen aus Beethovens Geburtsstadt Bonn zu senden", sagte Malte Boecker, Geschäftsführer der Beethoven Jubiläumsgesellschaft.

Der Dirigent Daniel Barenboim (78) im Juli 2019 während des "Festival Barenboim" in Buenos Aires.
Der Dirigent Daniel Barenboim (78) im Juli 2019 während des "Festival Barenboim" in Buenos Aires.  © Fernando Gens/telam/dpa

Update, 30. November, 18.21 Uhr: Mehrheit der Länder erlaubt Hotelübernachtungen über Weihnachten

Trotz Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) will die Mehrheit der Bundesländer über die Festtage Hotelübernachtungen für Familienbesuche erlauben.

Nach Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wollen nun auch Baden-Württemberg und Sachsen solche Übernachtungen über die Weihnachtstage zulassen. Merkel kritisierte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Montag bei einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums vor allem die Pläne besonders von der Corona-Pandemie betroffener Länder, über Weihnachten Hotelübernachtungen zu erlauben.

Es sei nicht kontrollierbar, ob nur Gäste in den Hotels übernachteten, die tatsächlich Verwandte besuchten, begründete Merkel ihre Kritik.

Update, 30. November, 18.18 Uhr: Weihnachtsdekoration im Weißen Haus enthüllt

62 Weihnachtsbäume, knapp 125 Kilo Lebkuchenteig und Tausende Lichter: Im Weißen Haus ist die diesjährige Weihnachtsdekoration enthüllt worden.

First Lady Melania Trump (50) schrieb am Montag auf Twitter, die Dekoration würdige die "Erhabenheit" Amerikas. Es ist das letzte Weihnachten, das die Familie von US-Präsident Donald Trump (74) in der Regierungszentrale in der US-Hauptstadt Washington verbringt, ehe dessen Amtszeit am 20. Januar endet.

Der offizielle Weihnachtsbaum des Weißen Hauses passt mit seinen knapp 5,5 Metern gerade so unter die Decke des "Blue Room". Zwischen gelben Schleifen und Girlanden wird er von Anhängern geziert, die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Teilen des Landes gestaltet haben.

Ein großer Weihnachtsbaum steht im festlich dekorierten Blauen Raum (Blue Room) des Weißen Hauses.
Ein großer Weihnachtsbaum steht im festlich dekorierten Blauen Raum (Blue Room) des Weißen Hauses.  © Patrick Semansky/AP/dpa

Update, 30. November, 18.15 Uhr: Verschärfte Corona-Regeln für Dezember treten in Kraft

Die verschärften Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern treten ab Dienstag in den meisten Bundesländern in Kraft. So sollen etwa private Zusammenkünfte von zuvor zehn auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt werden. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Auch die maximale Kundenzahl in großen Geschäften wie Supermärkten wird stärker begrenzt.

Der seit November geltende Teil-Lockdown wird bis zum 20. Dezember verlängert. Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen, private Hotelübernachtungen sind weiterhin verboten.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0