Anna-Maria Ferchichi geht auf Rap-Stars los: "Haben ihre Frauen versteckt, damit sie weiter bescheißen können"

Berlin - Anna-Maria Ferchichi (44) rechnet gnadenlos mit der deutschen Rapszene ab. Im Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" spricht die Ehefrau von Rapper Bushido (47) offen über Drogen und Co-Abhängigkeit. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund.

Im Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" spricht Anna-Maria Ferchichi (44) offen über die Suchtkrankheiten anderer Rapper.  © Joerg Carstensen/dpa

Schon zu Beginn kritisiert Anna-Maria die Entwicklung im Rap-Business. Früher hätten viele Künstler ihre Partnerinnen bewusst aus der Öffentlichkeit herausgehalten.

"Früher war es im Rap-Business so, dass alle ihre Frauen versteckt haben, damit sie weiter bescheißen können", sagt sie. Dahinter habe ein klares Kalkül gesteckt: Die Frauen seien unterdrückt worden, damit Affären sie nicht erreichen könnten und die Rapper selbst keine Angriffsfläche böten.

Heute sei das Gegenteil der Fall: Familien würden plötzlich öffentlich präsentiert. Für die Schwester von Sarah Connor (46) geschieht das jedoch aus einem fragwürdigen Grund. Die Rapper würden ihre Angehörigen mit ins Rampenlicht ziehen, um ihre Drogenexzesse zu rechtfertigen.

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Besonders stört sie, dass Sucht häufig als Krankheit bezeichnet werde. "Ich kriege Gänsehaut, wenn ich lese: 'Ich bin krank.' Du bist drogenabhängig. Kranke haben sich nicht ausgesucht, krank zu sein. Sie haben sich nicht ausgesucht, Krebs zu bekommen."

Noch deutlicher wird sie, als sie erklärt: "Als Drogenabhängiger hast du irgendwann damit angefangen, du hast erahnt, wo das hinführt und hast dich immer wieder dafür entschieden."

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Anna-Maria kritisiert Frauen von süchtigen Rappern

Anna-Maria wurde auch jahrelang dafür gefeiert, Bushido in seiner schwersten Zeit den Rücken freigehalten zu haben.  © -/Bushido/dpa

Doch nicht nur die betroffenen Künstler geraten ins Visier der 44-Jährigen. Auch die Frauen an ihrer Seite kritisiert sie scharf.

Anna-Maria erinnert daran, dass sie selbst jahrelang dafür gelobt worden sei, Bushido in einer schwierigen Phase unterstützt zu haben. "Weißt du, wie schlecht ich mich gefühlt habe, dafür für toll empfunden zu werden? Das ist nichts, worauf man stolz sein kann."

Mit Blick auf die Partnerinnen anderer Rapper findet sie klare Worte: "Hey, die ziehen Kinder zu Hause auf, mit einem Junkie im Haus, willst du mich verarschen?"

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Es könne nicht stark sein, bei einem suchtkranken Partner zu bleiben. Stattdessen fordert sie Konsequenzen: Der Betroffene solle sich in Behandlung begeben – und erst dann wieder uneingeschränkten Kontakt zu den Kindern haben. Bis dahin gelte für sie nur eines: "Solange schütze ich meine Kinder hier."

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