Krebs im Endstadium: So bereitet sich Shannen Doherty auf ihren Tod vor

Los Angeles (USA) - Seit Jahren trägt Shannen Doherty (52) ihren Kampf gegen den Krebs öffentlich aus. Aus der Brust streut die Krankheit mittlerweile in die Knochen, in ihrem Gehirn bildeten sich Metastasen. Die "Beverly Hills, 90210"-Darstellerin muss sich nun auf den Ernstfall vorbereiten - und denkt dabei vor allem an ihre Mutter.

Shannen Doherty (52) hat seit 2020 Krebs.
Shannen Doherty (52) hat seit 2020 Krebs.  © Montage: Instagram/theshando

In ihrem Podcast "Let's Be Clear" spricht die 52-Jährige regelmäßig über ihre Krebserkrankung, berichtet von ihren Schmerzen und Ängsten, aber auch von allem, was ihr Hoffnung und Kraft gibt.

Auch in der neuesten Folge vom gestrigen Montag (Ortszeit) geht es ums Akzeptieren und Loslassen. Doherty erzählt davon, sich besonders für ihre Mutter Rosa einen "einfachen Übergang" zu wünschen, sollte ihr Leben enden.

"Meine Priorität ist im Moment meine Mutter", sagt sie mit ernsten Worten in ihrem Podcast. "Ich weiß, dass es schwer für sie sein wird, wenn ich vor ihr sterbe."

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Sie führt aus: "Weil es ihr so schwerfallen wird, möchte ich, dass andere Dinge viel einfacher sind. Ich möchte nicht, dass sie sich um eine Menge Dinge kümmern muss. Ich möchte nicht, dass sie vier Lagereinheiten voller Möbel hat."

Deswegen bemüht sich Doherty seit einiger Zeit darum, ihre alten Sachen zu verkaufen oder zu spenden.

"Let's Be Clear"-Podcast: Shannen Doherty spricht über den Tod

Schmerzhaftes Loslassen

Kürzlich war sie deshalb in Tennessee. Sie hat den Traum aufgegeben, auf ihrem Anwesen zu leben und Pferde zu pflegen. "Ich war gerade dabei, dort einzupacken", berichtet sie. "Es war wirklich hart und sehr emotional, denn bis zu einem gewissen Grad hatte ich das Gefühl, ich würde diesen Traum aufgeben, das Grundstück zu bauen, ein Haus für mich und ein Haus für meine Mutter zu bauen und dann die Scheune zu erweitern."

Der "Charmed"-Star gibt Einblicke in seine Gefühlswelt: "Ich packte gerade zusammen und fing an zu weinen. Ich hatte das Gefühl, einen Traum aufzugeben, und was bedeutete das für mich? Bedeutete das, dass ich das Leben aufgab? Bedeutete das, dass ich das Handtuch geworfen habe?"

Doch Shannen Doherty wusste, dass es das Richtige war, "loszulassen". Zwar habe sie immer noch den Wunsch, Pferden zu helfen, doch sie wolle ihrer Familie auch "einen saubereren und einfacheren Übergang hinterlassen".

Titelfoto: Montage: Instagram/theshando

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