Menowin Fröhlich droht schon wieder Knast: Lappalie wurde Ex-DSDS-Star zum Verhängnis

Darmstadt - Wenn sich Menowin Fröhlich (36) ans Steuer setzt, dann nimmt das meist kein gutes Ende. Am heutigen Mittwoch musste sich der einstige "DSDS"-Star einmal mehr vor Gericht verantworten, weil er unerlaubt Auto fuhr. Zu allem Überfluss könnte ihm erneut Gefängnis drohen.

Menowin Fröhlich (36) könnte einmal mehr ins Gefängnis wandern.
Menowin Fröhlich (36) könnte einmal mehr ins Gefängnis wandern.  © Henning Kaiser/dpa

Das berichtete zumindest die Bild-Zeitung. Demnach fuhr der 36-Jährige im März des vergangenen Jahres am Steuer eines BMW zu einer Tankstelle im nahe seinem Wohnort gelegenen Lautertal im Odenwald.

Überwachungskameras fertigten die Aufnahmen seines Tankstellenbesuchs, den er lediglich unternahm, weil er im Shop angeblich Süßigkeiten besorgen wollte. Was aber auch immer der genaue Grund gewesen sein mag: Erlaubt war ihm der motorisierte Ausflug nicht.

Denn seit Jahren besitzt Menowin keinen Führerschein mehr, da ihm dieser immer wieder entzogen oder gesperrt wurde. Zu seinem Unglück kam das Vergehen auch nur deshalb ans Tageslicht, weil sich direkt hinter ihm ein Polizist außer Dienst befand, der den Musiker erkannte und die Kollegen in Kenntnis setzte.

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Da sich die unerlaubte Fahrt in eine Reihe von mal weniger bis hin zu enorm dramatischen Vergehen einreihte, wird dem 36-jährigen Familienvater am heutigen Mittwoch einmal mehr der Prozess gemacht. Bis zu zwei Jahre Haft könnten aufgrund seiner Uneinsichtigkeit drohen.

Wie wenig er sich die bisherigen Strafen zu Herzen zu nehmen scheint, zeigt ein kurzer Blick in sein Vorstrafenregister.

Immer wieder brachten Menowin Fröhlich Verkehrsdelikte erheblichen Ärger ein

Ein schwerer Verkehrsunfall im Jahr 2019 bei Darmstadt hätte Menowin das Leben kosten können. Mit über 1,1 Promille setzte er sich damals ans Steuer - natürlich ohne Führerschein.
Ein schwerer Verkehrsunfall im Jahr 2019 bei Darmstadt hätte Menowin das Leben kosten können. Mit über 1,1 Promille setzte er sich damals ans Steuer - natürlich ohne Führerschein.  © Freiwillige Feuerwehr Seeheim

So musste er bereits 2005 seine erste "DSDS"-Teilnahme aufgrund einer Jugendhaftstrafe wegen Betrugs abbrechen. Auch nach seinem zweiten Casting-Auftritt, bei dem er Zweiter wurde, folgte eine Haftstrafe bis Ende 2011. Den traurigen Höhepunkt gab es nach etlichen weiteren Verfehlungen im Jahr 2019, wo er sturzbetrunken (1,13 Promille) einen Crash bei Darmstadt verursachte.

Während seiner aufgrund eines weiteren Delikts verhängten Entziehungskur wurde er schließlich im Sommer 2023 mitten im Verlauf der Therapie verhaftet, um sechs Monate Freiheitsstrafe aus dem Jahr 2016 abzusitzen. Ob nach dem heutigen Tag weitere Knast-Erfahrung für Menowin hinzukommen wird, bleibt abzuwarten.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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