Gil Ofarim im Dschungelcamp: Musiker liefert unerwartete Entschuldigung
Gold Coast (Australien) - Tag 12 im Dschungel - während Gil Ofarim (43) weiter auf seiner Verschwiegenheitsklausel besteht, versuchen die anderen Camper, dem Musiker doch noch etwas zum Davidstern-Skandal in Leipzig zu entlocken. Das führte nun sogar zu einer überraschenden Entschuldigung!
Allerdings nicht etwa gegenüber dem Hotel-Mitarbeiter, dem der Sänger damals Antisemitismus vorgeworfen hatte, sondern gegenüber der Messestadt Leipzig.
"Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, aber der Vorfall und alles, was ich dazu sagen darf, hatte nie etwas mit der Stadt Leipzig zu tun", beteuerte Ofarim in der Reality-Show. "Das hatte nie etwas mit dem Bundesland Sachsen zu tun, und es sollte nie so rüberkommen. Wenn dem so ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig."
Die Entschuldigung erfolgte im Zuge eines Spiels, bei dem die Kandidaten Tier-Figuren auswählen sollten, die ihre Mit-Camper passend repräsentieren. So überreichte Reality-Star Samira Yavuz (32) ihrer Kollegin Eva Benetatou (33) etwa eine Schlange, was natürlich gleich zu neuem Ärger zwischen den beiden führte.
Schauspieler Stephen Dürr (51) wählte für Gil hingegen das Chamäleon und hatte dazu gleich noch eine spannende Erklärung parat.
Stephen Dürr über Ofarim: "Nicht gut, dass du wie ein Chamäleon agierst"
"Es gibt jetzt meine neue Realität mit dir hier im Camp, und es gibt den Gil draußen", sagte Stephen Dürr dazu, warum er das Chamäleon gewählt habe.
Im Dschungel habe der Schauspieler bislang einen Gil Ofarim erlebt, der sich anpasst. "Das ist nicht negativ. Ich habe das Gefühl, du machst immer einen Schritt mehr, um nicht anzuecken. Jetzt bringe ich aber mal den Gil von draußen hier rein, der mich auch sehr beschäftigt hat."
Durch seine Arbeit an "In aller Freundschaft" habe Dürr Freunde nicht nur in Leipzig, sondern auch in dem Hotel, in dem sich der Davidstern-Vorfall damals ereignete. "Es war alles sehr bedrückend und betrübt. Viele Leute hatten keinen Bock drauf, du bist aber immer noch hier."
Der Gil, den Dürr im Camp erlebt, stehe im deutlichen Kontrast zu dem Gil von draußen. "Ich glaube, das ist nicht gut, dass du - meiner Meinung nach - wie ein Chamäleon agierst, weil du eine extreme Erwartungshaltung nach draußen gesendet hast, indem du hier teilnimmst."
Die Leute würden inzwischen erwarten, dass sich Ofarim äußert. Dürr glaube seinem Gegenüber, dass er eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe. "Aber ich glaube, eine Entschuldigung kann darin nicht ausgeschlossen werden."
Und die lieferte Ofarim denn auch, zumindest an die Leute in Leipzig und Sachsen gerichtet. Ob damit das letzte Wort in der Thematik gesprochen ist, bleibt zu bezweifeln. Zunächst muss sich der Musiker erst einmal erholen, nachdem er bei der letzten Dschungelprüfung gestürzt war.
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