München/Frankfurt am Main - "Diese Dinge sind by the way kein Männer-Hass", beginnt das jüngste Instagram-Reel von Ex-Playmate und Love-Island-Siegerin Stella Stegmann (28). Darauf folgt eine umfangreiche Liste.
"Wütend zu sein über strukturelle Ungleichheiten", sagt die in Frankfurt am Main geborenen Wahl-Münchenerin im Anschluss.
Zwar nennt sie kein Beispiel, doch der sogenannte "Gender Pay Gap" wäre etwa eine solche strukturell angelegte Ungleichheit: Der Begriff bezeichnet den prozentualen Unterschied zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenlöhnen von Frauen und Männern, der auch daher resultiert, dass Frauen seltener Führungspositionen innehaben.
"Sich über übergriffiges Verhalten zu beschweren" und "Männer für ihr Verhalten zu kritisieren", zählt die 28-Jährige weiter auf.
"Frauen zu unterstützen und zu empowern", nennt Stella als vierten Punkt und lächelt dazu breit in die Kamera ihres Smartphones. Mit ihrem Podcast-Projekt "Sassy Bubble" geht die Influencerin als gutes Beispiel in Sachen Female-Empowerment voran.
Stella Stegmann steht dafür ein, "Feminismus zu vertreten"
"Wenn Du für Dich einstehst. Wenn Du erwartest, dass Männer endlich Verantwortung übernehmen", setzt die 28-Jährige ihre Aufzählung fort.
Als nächstes betont Stegmann, dass es wichtig sei aufzuzeigen, dass "viele Probleme keine Einzelfälle, sondern Muster sind". Ebenso sei es richtig, darauf hinzuweisen, "wie Männer vom Patriarchat profitieren".
"Wenn Du 'all Men' sagst, weil alle, die es checken wissen, dass damit ein System gemeint ist und nicht jeder einzelne Mann. Wenn Du darüber sprichst, was Dir angetan wurde", lauten zwei weitere Punkte.
Die 28-Jährige ist bei dem zuletzt genannten Aspekt bereits vorangegangen: In Ihrem Podcast sprach sie sehr offen über "sexualisierte Gewalt", die ihr angetan wurde.
"Und natürlich: Feminismus zu vertreten!", schließt Stella Stegmann ihre Liste ab. Den Grund für ihre Aufzählung gibt sie zwar nicht an, doch er lässt sich leicht erahnen: "Männer-Hass" ist ein Vorwurf, der oft gegenüber Feministinnen von Männern erhoben wird.