Hamburg - Es sind Vorwürfe, die sprachlos machen: Collien Fernandes (44) bezichtigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) der physischen und digitalen Gewalt. Der Schauspieler soll sie über Jahre "virtuell vergewaltigt" haben, offenbarte die 44-Jährige gegenüber dem "SPIEGEL".
Der Fall bestimmt seit dem gestrigen Donnerstag die Schlagzeilen und hat zu zahlreichen Reaktionen von allen Seiten geführt. Auch Moderatorin Mareile Höppner (48) äußerte sich via Instagram zu dem verstörenden Thema.
Die 48-Jährige blickte auf ihrem Kanal auf die Dreharbeiten zur ZDF-Dokumentation "Die Spur: Deepfake-Pornos" zurück. Gemeinsam mit Fernandes und Moderatorin Lola Weippert (29) hatte Höppner 2024 für die Doku vor der Kamera gestanden.
"Wir drei sind Opfer von KI-Pornos geworden und wir finden damals den Mut, in einer Doku für das ZDF darüber zu sprechen und wir zeigen die Täter an, genau an diesem Tag", erinnerte sich die gebürtige Hamburgerin.
Die Täter schienen damals unbekannt, doch jetzt kam heraus: Bei Fernandes soll ihr damaliger Ehemann hinter allem gesteckt haben! "Wenn die Vorwürfe sich bewahrheiten, ist das im Fall von Collien erschreckend anders. Der Täter ist mutmaßlich der Feind im eigenen Bett", kommentierte Höppner fassungslos.
Mareile Höppner erinnert sich an Dreh mit Collien Fernandes zurück
Mareile Höppner wird deutlich: "Wir haben ein strukturelles Problem"
Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit zeige Fernandes, dass sie eine "sehr mutige" Frau sei, die - wie alle anderen Betroffenen - besser geschützt werden müsse, betonte die Moderatorin.
Höppner sprach von einem "erschütternden und unbegreiflichen Fall", der vor allem eines aufzeige. Die 48-Jährige deutlich: "Wir haben ein strukturelles Problem mit der Verbreitung von KI-Pornos."
Es brauche laut der Wahl-Berlinerin aus diesem Grund vor allem eines: neue Gesetze. "Gesetze zum Opfer-Schutz", wie es die TV-Persönlichkeit formulierte.
Ob der verstörende Fall Ulmen/Fernandes tatsächlich für eine geänderte Gesetzgebung sorgen wird?