Oliver Pocher sieht Karriere von Christian Ulmen beendet: "Schwer da wieder rauszukommen!"

Köln/Essen - Comedian Oliver Pocher (48) hat auf die schweren Vorwürfe von Collien Fernandes (44) gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen (50) reagiert.

Bei der Premiere des neuen Horst-Schlämmer-Films hat sich Oliver Pocher (48) zu den Vorwürfen von Collien Fernandes (44) gegen Ex-Mann Christian Ulmen (50) geäußert.
Bei der Premiere des neuen Horst-Schlämmer-Films hat sich Oliver Pocher (48) zu den Vorwürfen von Collien Fernandes (44) gegen Ex-Mann Christian Ulmen (50) geäußert.  © Henning Kaiser/dpa

Am Rande der Premiere des neuen Horst-Schlämmer-Films in Essen hat der 48-Jährige am RTL-Mikrofon deutliche Worte in Richtung Ulmen gefunden.

"Ich gehe davon aus, dass da schon das eine oder andere stimmt. Und dann war das natürlich jetzt das Karriereende von Christian Ulmen", mutmaßt Pocher.

Von einer Unschuldsvermutung gegenüber dem 50-Jährigen will er nichts wissen, sagt stattdessen: "Wenn deine Frau mit der Nummer um die Ecke kommt - und das ist ja an Absurdität fast nicht zu überbieten -, dann wird es schwer aus der Nummer wieder rauszukommen."

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Angesichts der schweren Vorwürfe ist sich der Comedian außerdem sicher: "Wenn das jemand so deutlich auch mit Klarnamen-Nennung macht […] und das so rausgehauen wird, dann werden die schon wissen, was sie tun."

Zumal sich Fernandes den Schritt an die Öffentlichkeit seiner Meinung nach lange und gut überlegt habe. "Aber es erklärt ein bisschen, warum sich damals so schnell getrennt wurde. Warum es eine Scheidung gab. Warum diese Namensablegung stattgefunden hat", meint Pocher.

Collien Fernandes wirft Ex-Mann Christian Ulmen digitale und physische Gewalt vor

Ulmen und Fernandes galten viele Jahre lang als Traumpaar in der deutschen Promi-Szene. (Archivbild)
Ulmen und Fernandes galten viele Jahre lang als Traumpaar in der deutschen Promi-Szene. (Archivbild)  © Jörg Carstensen/dpa

Die Moderatorin hatte am Donnerstag in einem "Spiegel"-Interview berichtet, dass ihr Ex-Mann ihr digitale und physische Gewalt angetan habe und es sich dabei um eine neue Form von Online-Missbrauch handeln würde.

Später legte die 44-Jährige in den sozialen Medien nach und berichtete, Ulmen habe aus einer Art Besitzdenken heraus gehandelt. "Weil er mich besitzt (ich bin schließlich seine Ehefrau) könne er mich anderen Männern zum Sex zur Verfügung stellen. Die Degradierung habe ihm Lust bereitet! Es habe ihn geil gemacht, mich jahrelang zu erniedrigen", hieß es.

Zudem soll der Schauspieler diverse Fakeprofile mit ihrem Namen erstellt und von diesen "hunderten von Männern […] Nacktfotos und Sexvideos" geschickt haben.

Titelfoto: Bildmontage: Henning Kaiser/dpa, Jörg Carstensen/dpa

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