England - Der royale Familienfrieden scheint zumindest zwischen Prinz Harry (41) und König Charles (77) wiederhergestellt zu sein - doch wie denkt Thronfolger Prinz William (44) über das Wiedersehen von Vater und Sohn?
Denn im Gegensatz zu seinem Papa ist William seinem Bruder gegenüber weiterhin negativ eingestellt. Dennoch könne er nachvollziehen, warum sich der König zu dem Treffen entschieden habe.
"William versteht wahrscheinlich, warum sein Vater das getan hat, auch wenn er selbst anders gehandelt hätte. Er kann nachvollziehen, dass ein Vater, der mit einer Krebserkrankung lebt, seinen Sohn und seine Enkelkinder sehen möchte. Gleichzeitig glaubt er aber, dass Harry sich das Vertrauen der Familie noch nicht zurückverdient hat", so ein Insider gegenüber Page Six.
Demnach gehe es dem 44-Jährigen nicht darum, ob Harry noch zur Familie gehöre, sondern vielmehr darum, ob man ihm vertrauen könne.
Seine oberste Priorität sei laut der Quelle der Schutz der Monarchie, die er eines Tages als König übernehmen werde.
Am vergangenen Freitag trafen sich Harry, seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) sowie die gemeinsamen Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) mit König Charles und dessen Ehefrau Camilla (78). Erstmals seit vier Jahren konnte der britische Monarch seine Enkelkinder wieder in die Arme schließen.
Prinz Harry erhob schwere Vorwürfe gegen seine Familie
Nach Einschätzung des Insiders lösche dieses Treffen die Vergangenheit jedoch nicht aus.
Die Quelle erklärte: "Das bedeutet nicht, dass der Palast alles vergessen sollte, was in den vergangenen sechs Jahren passiert ist. Ein Vater kann vergeben. Ein Monarch muss dennoch die Krone schützen. Ein Treffen ist einfach - Vertrauen wieder aufzubauen, ist außerordentlich schwierig."
Seit Harry und Meghan vor sechs Jahren ihre royalen Pflichten niedergelegt und in die USA gezogen sind, haben sie der Königsfamilie immer wieder schwere Vorwürfe gemacht.
So sollen mehrere Familienmitglieder Meghan rassistisch behandelt haben - auch von einem handgreiflichen Streit zwischen den Brüdern war die Rede.
Bei William scheinen die Wunden durch die Vorwürfe noch tief zu sitzen. Seinem Bruder hat er offenbar noch nicht verziehen. Zuletzt sahen sich die beiden vor vier Jahren.