Süderoogsand/Hamburg - Am 9. Juli 2024 war auf der Sandbank Süderoogsand im schleswig-holsteinischen Wattenmeer eine männliche Wasserleiche gefunden worden. Am Mittwoch (ab 20.15 Uhr) ist der Fall Teil der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst".
Die Identität des Verstorbenen war durch eine rechtsmedizinische Untersuchung geklärt worden: Es handelte sich um den seit Ende April 2024 vermissten Hamburger Unternehmer Frank P.
Dieser war nach derzeitigen Erkenntnissen am 29. April 2024 allein mit einem Schlauchboot in Richtung Nordsee aufgebrochen. Das Boot wurde später führerlos im Bereich der Außenelbe-Reede vor Cuxhaven aufgefunden.
Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg und die Staatsanwaltschaft können ein vorsätzliches Tötungsdelikt nicht ausschließen, Hinweise auf einen oder mehrere Tatverdächtige gibt es allerdings bislang nicht.
Zur Aufklärung der Hintergründe soll der Fall am Abend bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" ausführlich dargestellt werden. Die Ermittler hoffen, mögliche Zeugen so noch einmal auf den Fall aufmerksam zu machen.
Staatsanwaltschaft lobt Belohnung in Höhe von 7000 Euro aus
Konkret gesucht wird nach Personen, die Angaben zu den Umständen der Bootsfahrt, die gegen 8.30 Uhr an der Anlegestelle "Gewerbepark Grünendeich" im Landkreis Stade begann, zu Beobachtungen im Bereich der Außenelbe-Reede, zu sonstigen verdächtigen Wahrnehmungen oder zu den etwaigen Hintergründen machen können.
Hinweise werden während und nach der Sendung unter der Telefonnummer 0461-484-5555, direkt im ZDF-Studio oder bei jeder Polizeidienststelle entgegengenommen. Für anonyme Hinweise gibt es die Rufnummer 0160-2068666.
Über das Hinweisportal der Landespolizei können zudem Fotos, Videos sowie allgemeine Hinweise an die ermittelnde Dienststelle übermittelt werden.
Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Flensburg eine Belohnung in Hohe von 7000 Euro ausgelobt.