Jill Lange von RTL-Verhalten völlig entsetzt: Debatte um Sexismus bei DSDS geht weiter

Köln - Nächste Runde im "Durchnudeln"-Skandal zwischen Dieter Bohlen (68) und "DSDS"-Kandidatin Jill Lange. Die 22-Jährige zeigte sich auf Instagram fassungslos über das jüngste Verhalten von RTL.

Jill Lange (22) musste sich beim "DSDS"-Casting in Köln, aufgrund ihrer TV-Vergangenheit, einige fiese Sprüche von Chefjuror Dieter Bohlen (68) anhören.
Jill Lange (22) musste sich beim "DSDS"-Casting in Köln, aufgrund ihrer TV-Vergangenheit, einige fiese Sprüche von Chefjuror Dieter Bohlen (68) anhören.  © RTL/Stefan Gregorowius

Dass die hübsche Blondine über ein ausgewiesenes Flirt-Talent verfügt, hatte sie in der Vergangenheit mit ihrer Teilnahme an diversen Kuppelshow-Formaten wie "Ex on the Beach" oder "Are you the One" bereits bewiesen.

Beim Casting in Köln wollte sie der Jury einmal eine andere Seite von sich zeigen und ihre gesanglichen Fähigkeiten präsentieren. Doch das Ganze endete in einem handfesten Slutshaming-Eklat.

Als Jill sich im KölnSKY der Jury vorstellte, wollte Bohlen im Hinblick auf ihre Dating-Vergangenheit unter anderem wissen, ob sie nach dem Abitur noch etwas anderes gemacht habe, als sich durchnudeln zu lassen.

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Nachdem die Folge mit etwas Vorlauf zur TV-Ausstrahlung beim Streaming-Anbieter RTL+ bereits verfügbar war, wurde sie am vergangenen Mittwoch (24. Januar) schließlich auch im Free-TV ausgestrahlt. Doch von Bohlens fiesen Sprüchen fehlte plötzlich jede Spur.

Dabei hatte der Kölner Privatsender zwei Tage zuvor noch auf ein tränenreiches Video-Statement der Kandidatin reagiert und erklärt, keinen Anlass dafür zu sehen, den sexistischen Dialog aus der Sendung zu schneiden.

Jill Lange macht ihrem Ärger auf Instagram Luft: "Ich finde es krass!"

Pietro Lombardi (30) und der Poptitan aus Tötensen sitzen bereits zum dritten Mal nebeneinander hinterm Jurypult.
Pietro Lombardi (30) und der Poptitan aus Tötensen sitzen bereits zum dritten Mal nebeneinander hinterm Jurypult.  © RTL/Stefan Gregorowius

Dass das breite Publikum die Szenen nun doch nicht mehr zu Gesicht bekam, macht Jill fassungslos. In ihrer Instagram-Story meldete sie sich deshalb erneut zu dem Vorfall zu Wort.

"Ich finde es krass, dass es erst einmal einen Skandal geben muss, damit so etwas rausgeschnitten wird", machte die 22-Jährige ihrem Ärger Luft. Es habe keine Entschuldigung seitens des Senders gegeben. Auch von Einsicht keine Spur.

"Es wurde einfach rausgeschnitten, als wäre nichts gewesen", meinte die Beauty. Durch den Schnitt sehe es so aus, als habe es den Vorfall nie gegeben. Sie wisse nicht genau, was sie dazu noch sagen soll. "Nichts mehr am besten!", so ihr Fazit.

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RTL hatte sich zuvor schon offiziell zu dem vorgenommenen Schnitt geäußert. "Die aktuelle Staffel trifft aus unserer Sicht den richtigen Ton, der besagte Satz fällt aus dem Rahmen. Die Folge als Preview auf RTL+ zu stellen, war ein Fehler", hieß es in einem knappen Statement.

Titelfoto: Bildmontage: RTL/Stefan Gregorowius

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