Fast so alt wie GZSZ: Dieser Serien-Liebling feiert heute sein 30-jähriges Jubiläum

Berlin - Er ist fast von Beginn an mit dabei: Im vergangenen Mai feierte die Daily Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ihr 30-jähriges Jubiläum - nicht einmal ein Jahr später zieht Professor Dr. Hans-Joachim Gerner an diesem Freitag nach.

Erkannt? In dieser Szene betritt Jo Gerner (l.) erstmals den GZSZ-Kosmos.
Erkannt? In dieser Szene betritt Jo Gerner (l.) erstmals den GZSZ-Kosmos.  © RTL

Das Serien-Urgestein wird seit Folge 185 von Wolfgang Bahro (62) verkörpert. Sein Gesicht zählt damit zu den bekanntesten in der deutschen Fernsehlandschaft - nicht nur bei den Fans der Soap.

Am 3. Februar 1993 tauchte er erstmals in der Vorabendserie auf - als Top-Anwalt der Familie Graf. Er wurde also als Handlanger eingeführt, der in einem Rechtsstreit mit der Familie Richter vermitteln sollte.

"Gerner wird dafür bezahlt, dass er tut, was man ihm sagt und ab und zu, denke ich, muss man ihn halt darauf aufmerksam machen", beschrieb Patrick Graf einst die Figur beim ersten Auftritt.

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Diese Zeiten sind längst vorbei und seit Episode 248, die am 6. Mai 1993 ausgestrahlt wurde, gehört Joachim zur Hauptbesetzung der TV-Serie. Er ist damit der einzig verbliebene Charakter aus der Anfangszeit.

Heute ist Gerner als Eigentümer des Immobilienkonzerns W&L beruflich eher als Geschäftsmann unterwegs, tritt jedoch auch immer wieder als Anwalt in Erscheinung. So vertritt er aktuell beispielsweise Emily (Anne Menden, 37), Lilly (Iris Mareike Steen, 31) und Nihat (Tim Ülker, 33), denen nach Martins Verschwinden Totschlag zur Last gelegt wird.

Machtmensch Jo wandelte sich im Verlauf der 30 Jahre immer wieder vom Saulus zum Paulus. Um seine Ziele durchzusetzen, ist ihm beinahe jedes Mittel recht. Loyalität ist so ziemlich das Wichtigste für den Jazz-Liebhaber, abgesehen von seiner Familie, für deren Schutz er selbst vor einer Straftat nicht zurückschreckt, wie im Fall seiner Tochter Johanna.

Wolfgang Bahro gibt sich für seine Fans stets sehr nahbar

Der Schauspieler Wolfgang Bahro (62) hat mit seiner Figur Jo Gerner nach eigener Aussage nur sehr wenig gemeinsam.
Der Schauspieler Wolfgang Bahro (62) hat mit seiner Figur Jo Gerner nach eigener Aussage nur sehr wenig gemeinsam.  © RTL / Rolf Baumgartner

Dieser ausgeprägte Sinn für die Familie ist aber das Einzige, das Joachim und Wolfgang gemeinsam haben: "Also ich würde sagen, Gerner und ich sind uns eigentlich nur bei der Familie ähnlich, also Gerner ist ein Familienmensch und ich auch. Ich mag Kinder, er mag Kinder, aber ansonsten liegen da Welten dazwischen", stellte der Schauspieler in einem Interview mit GZSZ-Kollege Marc Weinmann (25) fest.

Eine Sache würde der Darsteller allerdings gern von seiner Figur übernehmen, und zwar die Geschäftstüchtigkeit, merkte Bahro an. Bei der Gestaltung seiner Rolle hat der verdiente TV-Star selbstredend Mitspracherecht. Es habe unter anderem schon Szenen gegeben, die er gekippt habe, weil er sie als unpassend für seine Figur empfand.

Für seine Fans gibt sich der 62-Jährige stets sehr nahbar. Er habe auch kein Problem damit, auf der Straße angesprochen und nach Autogrammen und Selfies gefragt zu werden. Dabei wurde er früher übrigens häufig als Gerner angesprochen, was ihn zwar auch nicht störe, aber "inzwischen wissen die Leute schon, wie ich wirklich heiße und das freut mich natürlich umso mehr".

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Trotz seiner langen GZSZ-Karriere hat Wolfgang Bahro noch Wünsche. So würde er beispielsweise in der Serie gern einmal mit seiner "ganz, ganz reizenden" Theaterkollegin Brigitte Grothum (87) zusammenspielen und hat auch gleich eine Story-Idee parat. "Die Mutter von Gerner ist bis jetzt noch nie in Erscheinung getreten [...] und da könnte ich mir 'ne Story vorstellen, wo dann die Mutter von Jo Gerner auftaucht und die könnte die Brigitte Grothum spielen", schlug er vor.

Ob Joachims Mutter eines Tages tatsächlich bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" auftauchen wird und wie es für Gerner nach dem Familienkrach weitergeht, erfahrt Ihr immer montags bis freitags ab 19.40 Uhr bei RTL und jederzeit auf RTL+.

Titelfoto: RTL / Rolf Baumgartner

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