Coronavirus in Dresden: Inzidenz in Sachsen wieder über 500

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt meldete seit Beginn der Pandemie 95.628 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven bei 8.801 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 852,7 (Vortag: 757,6 Stand: 28. Januar, 7 Uhr).

Corona hat Dresden weiter fest im Griff.
Corona hat Dresden weiter fest im Griff.  © dpa/Sebastian Kahnert

Im Kampf gegen die Pandemie bleiben in Sachsen weite Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. Die derzeitige Corona-Notfallverordnung im Bundesliga gilt noch bis zum 6. Februar 2022.

Für Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen oder Kinos, sowie für Gaststätten gilt neuerdings die 2G-plus-Regel. Dort haben also nur Genesene und Geimpfte Zutritt, die zusätzliche einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen müssen.

An zahlreichen Orten des Freistaats machen weiterhin die vom DRK koordinierten mobilen Impfteams Halt. Eine Impfung ist ohne Termin möglich. Nicht ohne Termin geht es hingegen bei den festen Impfstellen. Die Terminvergabe erfolgt über das Buchungssystem im Internet.

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Wir halten Euch im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 28. Januar, 15.45 Uhr: Sachsen wirbt mit lokalen Anzeigen für Corona-Impfung

Sachsens Gesundheitsministerium wirbt noch einmal verstärkt für die Corona-Schutzimpfung.

Ziel sei es, besonders die Über-60-Jährigen von einer Impfung zu überzeugen, teilte das Ministerium am Freitag mit. Dafür werde Werbung mit Angaben zu örtlichen Impfangeboten in Lokalzeitungen und Amtsblättern sowie im Radio veröffentlicht.

Fallzahlen

Die Dresden-Inzidenz ist weiter angestiegen: Am Freitag lag der Wert laut RKI bei 852,7 (Vortag: 757,6). Die Zahl der Infizierten stieg auf insgesamt 95.628.

Das RKI meldete außerdem 919 Neuinfektionen und acht weitere Krankenhauseinweisungen (insgesamt: 4.320). Sechs weitere Personen sind im Zuge ihrer Infektion mit dem Coronavirus gestorben (insgesamt: 1.561). Genesen sind insgesamt 85.266 Menschen.

Update, 28. Januar, 11.27 Uhr: Erlass für berufsbezogene Impfpflicht bis Mitte Februar geplant

Der sächsische Erlass zur Umsetzung der Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte und medizinisches Personal soll möglichst bis Mitte Februar vorliegen.

Ziel sei die zweite Februarwoche, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Zurzeit laufen den Angaben zufolge noch Beratungen zwischen Bund und Ländern, um eine bundesweit möglichst einheitliche Umsetzung sicherzustellen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) betonte, dass Sachsen dafür mit allen Betroffenen reden wolle, um sich über vertretbare Umsetzungsregelungen zu verständigen.

"Wir werden natürlich auch die Landkreise und Kreisfreien Städte einbinden und den geplanten Erlass in der kommenden Woche mit den Landräten, den Oberbürgermeistern und den Gesundheitsämtern abstimmen", sagte sie.

Genauso spreche die Landesregierung mit Verbänden und betroffenen Einrichtungen.

Die Diakonie Sachsen mahnte am Freitag, dass die Landesregierung dringend dafür sorgen müsse, dass die Impfpflicht einheitlich umgesetzt wird.

Ab dem 16. März 2022 gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht.
Ab dem 16. März 2022 gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. Januar, 8.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen nun wieder über 500

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter stark an und liegt erstmals seit Weihnachten wieder über 500.

Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 546,4 wöchentliche Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Am Vortag hatte der Wert noch bei 497,0 gelegen. Nur Thüringen (402,2) verzeichnet derzeit niedrigere Corona-Zahlen als der Freistaat.

Über der Marke von 800 lagen in Sachsen am Freitag die Städte Leipzig (887,4) und Dresden (852,7). Die niedrigste Inzidenz wurde mit 240,4 im Erzgebirgskreis verzeichnet.

Damit ist der Kreis auch bundesweit die Region mit den drittniedrigsten Infektionszahlen.

Die Gesundheitsämter in Sachsen meldeten dem RKI binnen eines Tages 4992 Corona-Neuinfektionen und 28 weitere Todesfälle.

Damit wurden seit Pandemiebeginn 714.930 Corona-Infektionen gezählt und 14.031 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Update, 27. Januar, 16.40 Uhr: Gesundheitspolitiker verurteilen versuchten Protest vor Köppings Haus

Gesundheitspolitiker der sächsischen Regierungsfraktionen haben den versuchten Protest vor dem Wohnhaus von Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) scharf verurteilt.

"Aktionen vor den privaten Häusern von Politikern sind eine Grenzüberschreitung und widersprechen den Gepflogenheiten in unserer Gesellschaft", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Dierks (34) am Donnerstag.

Die AfD befördere die Radikalisierungstendenzen und begreife sie als Teil ihrer politischen Strategie. "Eine Entschuldigung der AfD-Fraktion ist eine Frage des politischen und menschlichen Anstands."

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Dierks (34).
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Dierks (34).  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 27. Januar, 15 Uhr: Demo-Ankündigung: Polizei sichert Stadtratssitzung in Dresden ab

Wegen mehrerer Protestaufrufe auch von Kritikern der Corona-Maßnahmen ist die Polizei in Dresden am Donnerstag zu einem Einsatz an der Messe der Stadt ausgerückt.

Ziel sei es, das dortige Impfzentrum zu schützen und einen störungsfreien Ablauf der Stadtratssitzung zu gewährleisten, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Der Stadtrat wollte am Donnerstag in der Messe tagen und unter anderem über einen Antrag zur Seenothilfe beraten. Vor Beginn der Sitzung um 16 Uhr sei die Lage noch ruhig, sagte ein Polizeisprecher.

Update, 27. Januar, 12.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die Dresden-Inzidenz wieder gestiegen: Am Mittwoch lag der Wert laut RKI bei 757,6 (Vortag: 682,5). Die Zahl der Infizierten stieg auf insgesamt 94.709.

Das RKI meldete außerdem 1.170 Neuinfektionen und vier weitere Krankenhauseinweisungen (insgesamt: 4.312). Es gibt im Vergleich zum Vortag keine weiteren Sterbefälle (insgesamt: 1555). Genesen sind insgesamt 84.902 Menschen.

Update, 27. Januar, 8.57 Uhr: Große Impfaktion im Rudolf-Harbig-Stadion

An diesem Samstag findet die nächste große Impfaktion im Rudolf-Harbig-Stadion (RHS) statt.

Mehr dazu im TAG24-Artikel: "Am Samstag: Große Impfaktion im Rudolf-Harbig-Stadion"

Im Rudolf-Harbig-Stadion findet am Samstag die nächste Impfaktion statt.
Im Rudolf-Harbig-Stadion findet am Samstag die nächste Impfaktion statt.  © Steffen Füssel

Update, 27. Januar, 8.15 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter an

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist im Vergleich zum Vortag wieder deutlich angestiegen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag für den Freistaat einen Wert von 497. Am Mittwoch betrug er 428,2.

Innerhalb des Freistaats verzeichnete das RKI die höchsten Werte für die Städte Leipzig (820,4) und Dresden (757,6). Die niedrigste Inzidenz wurde im Erzgebirgskreis (217,5) registriert.

Insgesamt wurden laut RKI-Angaben 5881 Neuinfektionen im Freistaat gemeldet. 16 weitere Todesfälle kamen hinzu.

Damit sind in Sachsen seit Beginn der Pandemie 14.003 Menschen nachweislich an oder mit Corona verstorben.

Update, 26. Januar, 19.52 Uhr: Protest vor Wohnhaus von Petra Köpping unterbunden

Nach Angaben des sächsischen Innenministeriums ist am Mittwochnachmittag eine Demonstration vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin, Petra Köpping (63, SPD) unterbunden worden.

"Der AfD-Landtagsabgeordnete Jörg Dornau und ein weiteres AfD-Mitglied haben heute Nachmittag versucht, vor dem Privathaus von Gesundheitsministerin Petra Köpping eine Demonstration durchzuführen", teilte das Ministerium am Abend in Dresden mit. Der Objektschutz der Polizei habe diese unterbunden. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Polizei verhindert AfD-Demo vor dem Privathaus der Gesundheitsministerin".

Sachsens Gesundheitsministerin, Petra Köpping (63, SPD).
Sachsens Gesundheitsministerin, Petra Köpping (63, SPD).  © Robert Michael/dpa

Update, 26. Januar, 16.26 Uhr: Kretschmer bei Termin beleidigt

Sachsens Ministerpräsident, Michael Kretschmer (46, CDU), ist am Mittwoch bei einem Termin in Bischofswerda von Gegnern der Corona-Maßnahmen massiv beleidigt worden.

Laut eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur zeigten mehreren Menschen dem CDU-Politiker bei dessen Ankunft mit dem Dienstwagen den Mittelfinger und riefen ihm zu: "Kretschmer muss weg". Nach Polizeiangaben hatten die Protestierenden anschließend versucht, direkt zu dem Ministerpräsidenten vorzudringen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "'Kretschmer muss weg': Sachsen-MP bei Termin massiv angefeindet".

Michael Kretschmer (46, CDU) verlässt in seinem Dienstwagen vor Demonstranten das Gewerbegebiet Bischofswerda.^
Michael Kretschmer (46, CDU) verlässt in seinem Dienstwagen vor Demonstranten das Gewerbegebiet Bischofswerda.^  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 26. Januar, 15.19 Uhr: Zusätzliche Millionenhilfen für Kultur und Tests in Sachsen

Für die Bewältigung der Corona-Pandemie hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages weitere Mittel freigegeben.

Damit soll sichergestellt werden, dass Impfen, Krankenhäuser und sichere Schulen ausreichend finanziell untersetzt bleiben, wie Franziska Schubert, Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, am Mittwoch mitteilte. Demnach wurde die Richtlinie "Härtefälle Kultur" verlängert und es wurden dafür nochmals 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden weitere 20 Millionen Euro für ausreichend Tests an den sächsischen Schulen bis nach Ostern bereitgestellt.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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